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Clearwater Paper: EBITDA fällt auf 2 Millionen

Clearwater Paper verzeichnet im ersten Quartal einen Nettoverlust von 13 Millionen Dollar und reagiert mit einem Stellenabbau von 20 Prozent am Standort Cypress Bend.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Nettoverlust von 13 Millionen Dollar
  • Umsatz sinkt auf 360 Millionen Dollar
  • Stellenabbau von 20 Prozent angekündigt
  • Verhaltener Ausblick für zweites Quartal

Ein harter Winter und sinkende Preise setzen Clearwater Paper zu. Die Aktie rutscht am Mittwoch um mehr als elf Prozent ab und notiert bei 11,30 Euro. Seit Jahresbeginn hat das Papier damit bereits rund 25 Prozent seines Wertes verloren.

Umsatzrückgang und steigende Verluste

Der Nettoumsatz sank im ersten Quartal auf 360 Millionen Dollar nach 378 Millionen Dollar im Vorjahr. Unter dem Strich weitete sich der Nettoverlust deutlich aus. Das Minus belief sich auf 13 Millionen Dollar oder 0,80 Dollar je Aktie.

Das operative Ergebnis (EBITDA) brach von 30 Millionen Dollar im Vorjahr auf lediglich 2 Millionen Dollar ein. Indes stieg das Absatzvolumen um fünf Prozent auf rund 303.000 Tonnen. Der durchschnittliche Verkaufspreis sank parallel dazu um sieben Prozent auf 1.101 Dollar pro Tonne.

Wetterbedingte Störungen belasteten das Ergebnis mit schätzungsweise 15 Millionen Dollar. Diese Belastungen konnten nur teilweise durch Versicherungszahlungen in Höhe von 17,5 Millionen Dollar kompensiert werden.

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Restrukturierung und verhaltener Ausblick

Das Management reagiert mit einem Umbau am Standort Cypress Bend. Dort sollen 20 Prozent der Stellen gestrichen werden. Das Unternehmen verspricht sich davon jährliche Einsparungen zwischen 8 und 12 Millionen Dollar.

Die Aussichten für das laufende zweite Quartal bleiben verhalten. Clearwater Paper erwartet ein bereinigtes EBITDA zwischen dem Break-even-Punkt und einem Verlust von 10 Millionen Dollar. Geplante Wartungsarbeiten im Werk Lewiston und anhaltender Kostendruck belasten die Prognose.

Für das Gesamtjahr peilt der Vorstand einen Nettoumsatz zwischen 1,4 und 1,5 Milliarden Dollar an.

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Diskussion zu Clearwater Paper

Eduard Altmann

Eduard Altmann ist Finanzexperte mit über 25 Jahren Erfahrung an den globalen Finanzmärkten. Als Analyst und Autor beim VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft spezialisiert er sich auf Aktienmärkte, Gold, Silber, Rohstoffe und den Euro.

Altmann ist überzeugter Verfechter des Value-Investing und identifiziert unterbewertete Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial. Sein Börsendienst "Megatrend-Depot" vermittelt praxisnahe Strategien erfolgreicher Value-Investoren. Mit seinem Motto "Manage dein Vermögen selbst" inspiriert er Anleger zur eigenverantwortlichen Vermögensverwaltung.

Seine Analysen basieren auf der fortschrittlichen Gann-Strategie, die präzise Vorhersagen für Rohstoffmärkte ermöglicht. Diese technische Analysemethode kombiniert historische Daten mit Zyklusanalysen und macht seine Marktprognosen besonders treffsicher.

Durch zahlreiche Publikationen und verständliche Erklärungen komplexer Finanzthemen unterstützt Altmann sowohl Einsteiger als auch erfahrene Investoren bei fundierten Anlageentscheidungen. Seine Arbeit verbindet theoretische Expertise mit praktischen Empfehlungen für den strategischen Vermögensaufbau.