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Cisco Aktie: KI-Infrastruktur im Fokus

Cisco positioniert sich als Schlüssellieferant für KI-Rechenzentren und strebt 3 Mrd. USD AI-Umsatz an. Das Unternehmen veröffentlichte zudem einen Patch für eine kritische Sicherheitslücke.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Ambitioniertes Ziel von 3 Mrd. USD AI-Umsatz für 2026
  • Erste Quartalsaufträge von Hyperscalern bei 1,3 Mrd. USD
  • Abonnements und Software machen 54% des Umsatzes aus
  • Kritische Sicherheitslücke in Kommunikationsprodukten gepatcht

Cisco stellt sich als zentraler Anbieter für KI-Infrastruktur auf. Auf dem WEF in Davos skizzierte das Management eine Vision, die bis hin zu orbitalen Rechenzentren reicht. Kann Cisco die gestiegene Nachfrage nach AI‑Ready‑Rechenzentren in nachhaltiges Umsatzwachstum verwandeln?

Wichtige Fakten in Kürze:
– Ziel: 3 Mrd. USD AI‑Infrastrukturumsatz für das Fiskaljahr 2026.
– Q1 AI‑Aufträge von Hyperscalern: 1,3 Mrd. USD.
– Q2‑Umsatzprognose: 15,0–15,2 Mrd. USD.
– Non‑GAAP‑Ergebnisprognose: 1,10–1,13 USD je Aktie.
– Quartalsdividende: 0,41 USD (Rendite ~2,1 %).

KI‑Geschäft und operative Entwicklung

Cisco verschiebt den Schwerpunkt verstärkt auf wiederkehrende Erlöse. Abonnements und Software machen inzwischen 54 % des Gesamtumsatzes aus, zuletzt rund 8 Mrd. USD. Das steigert die Stabilität gegenüber zyklischen Hardwareverkäufen.

Auf dem WEF betonte Jeetu Patel zudem Pläne für Raumfahrtbasierte Rechenzentren. Die Idee: geringere Kühlanforderungen und höhere Sonneneinstrahlung könnten die Kostenstruktur für KI‑Workloads verändern. Cisco verweist darauf, dass aktuell rund 90 % des Gewichts in Server-Racks auf Kühlsysteme entfallen — ein Hebel für potenzielle Effizienzgewinne, falls solche Konzepte praktikabel werden.

Technisch baut Cisco seine AI‑Fähigkeiten aus. Die Integration von Splunk erweitert die Sicherheits‑ und Analysefunktionen. Mit der generativen KI‑Oberfläche „AI Canvas“ zielt das Unternehmen auf stärkere Automation im Netzwerkbetrieb.

Sicherheitsvorfall und kurzfristige Folgen

Cisco hat eine kritische Zero‑Day‑Sicherheitslücke (CVE‑2026‑20045) in Unified Communications Manager und Webex Calling behoben. Die Schwachstelle trug eine Security Impact Rating „Critical“ und einen CVSS‑Wert von 8,2. Sie ermöglichte es unauthentifizierten Remote‑Angreifern, Befehle mit Root‑Rechten auszuführen.

Patches wurden veröffentlicht, da aktive Ausnutzung in der Wildnis Druck auf Unternehmenskunden ausübte. Besonders betroffen sind veraltete Releases wie Version 12.5, die nicht mehr unterstützt werden. Cisco priorisierte versionsspezifische Updates für Millionen von Nutzern.

Ausblick und Markterwartung

Die Aktie notiert um 74,59 USD und zeigt seit Jahresbeginn einen Rückgang von rund 3,17 %, während die Einjahres‑Gesamtrendite weiterhin solide ausfällt. Unter 38 Analysten dominieren Buy‑ und Hold‑Einstufungen; aktuell liegt ein Sell‑Rating vor.

Wichtig wird nun das zweite Fiskalquartal. Das Management erwartet 15,0–15,2 Mrd. USD Umsatz und 1,10–1,13 USD Non‑GAAP‑Ergebnis. Marktteilnehmer warten darauf, ob sich die rund 2 Mrd. USD Order‑Pipeline in realisierte Erlöse für das Unternehmens‑ und den öffentlichen Sektor umsetzt. Die Q2‑Zahlen werden zeigen, ob die hohe Nachfrage aus den Hyperscalern zu nachhaltigem Umsatzwachstum führt.

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