Cisco setzt konsequent auf die Megatrends Künstliche Intelligenz und 5G-Vernetzung, um seine Position als Infrastruktur-Spezialist auszubauen. Mit der Eröffnung einer spezialisierten KI-Fabrik in Australien und einer vertieften Partnerschaft mit dem US-Telekomriesen AT&T adressiert das Unternehmen die wachsende Nachfrage nach lokaler Datenverarbeitung und industrieller Vernetzung. Doch kann Cisco diesen technologischen Vorsprung auch dauerhaft in stabiles Wachstum übersetzen?
Regionale Souveränität und autonome IT
Ein zentraler Baustein der aktuellen Strategie ist die Schaffung souveräner KI-Infrastrukturen. In Zusammenarbeit mit SharonAI und NVIDIA hat Cisco in Australien die erste „Secure AI Factory“ des Landes gestartet. Ziel ist es, Unternehmen eine lokale Plattform für die Datenverarbeitung zu bieten, damit sensible Informationen die Landesgrenzen nicht verlassen müssen – ein entscheidendes Kriterium für Behörden und regulierte Branchen.
Parallel dazu treibt das Unternehmen die Automatisierung des IT-Betriebs voran. Das kürzlich vorgestellte „AgenticOps“-Framework soll IT-Teams dabei unterstützen, komplexe Netzwerke durch KI-gesteuerte Agenten nahezu autonom zu verwalten. Diese Technologie verspricht, die Zeit für die Fehlersuche in Unternehmensnetzwerken von Stunden auf wenige Minuten zu reduzieren. In Indien wurde zudem ein neues Kompetenzzentrum mit Tata Consultancy Services etabliert, um diese autonomen Betriebsabläufe im großen Maßstab zu testen.
Expansion im Bereich 5G und IoT
Neben der KI-Offensive forciert Cisco die Nutzung des 5G-Standards für das Internet der Dinge (IoT). Die erweiterte Kooperation mit AT&T zielt darauf ab, programmierbare Netzwerkfunktionen wie das sogenannte „Network Slicing“ für Unternehmenskunden verfügbar zu machen. Damit lassen sich maßgeschneiderte Teilnetze mit garantierter Latenz und hoher Sicherheit erstellen.
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Diese Technologie ist die Grundvoraussetzung für anspruchsvolle Anwendungen wie vernetzte Fahrzeuge, Smart Cities oder die digitale Gesundheitsversorgung. Durch die Kombination von Edge-Computing und hochsicheren 5G-Verbindungen positioniert sich Cisco als unverzichtbarer Partner für die Industrie 4.0, wo Millisekunden über die Effizienz automatisierter Prozesse entscheiden.
Milliardenaufträge stützen den Kurs
Die strategischen Initiativen spiegeln sich bereits in den Auftragsbüchern wider. Im jüngsten Quartalsbericht vom 11. Februar meldete Cisco KI-Infrastrukturaufträge von sogenannten Hyperscalern im Volumen von 2,1 Milliarden US-Dollar. Der Quartalsumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 10 Prozent auf 15,3 Milliarden US-Dollar, wobei besonders das Netzwerkgeschäft von der hohen Nachfrage nach KI-Lösungen profitierte.
Trotz kleinerer Insider-Verkäufe im Rahmen vorab festgelegter Handelspläne zeigt sich die operative Entwicklung robust. Der Aktienkurs stabilisierte sich zuletzt über dem 200-Tage-Durchschnitt von 61,36 Euro und beendete den gestrigen Handelstag bei 66,36 Euro. Mit einem deutlichen Plus beim Gewinn pro Aktie und einer wachsenden Dynamik im Bereich der autonomen IT-Systeme scheint Cisco die Transformation vom reinen Hardware-Anbieter zum KI-Infrastruktur-Ausrüster erfolgreich voranzutreiben.
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