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Circus SE Aktie: Bundeswehr-Deal vollzogen!

Circus SE hat seine KI-Roboter erstmals bei der Bundeswehr im Einsatz und expandiert an der NATO-Ostflanke. Die Aktie gewann zuletzt stark an Wert.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Erster aktiver Einsatz von KI-Robotern bei der Bundeswehr
  • Aktienkurs legte in 30 Tagen um 44 Prozent zu
  • Expansion mit Lieferungen für Ukraine und Litauen
  • Unternehmensführung kaufte eigene Aktien am Markt

Neunzig Tage von der Unterschrift bis zum Kasernenhof. Circus SE meldet den ersten aktiven Einsatz seiner KI-Roboter bei der Bundeswehr. Damit betritt das Unternehmen offiziell den europäischen Verteidigungsmarkt.

Der Aktienkurs spiegelt die jüngste Dynamik wider. Auf Sicht von 30 Tagen legte das Papier um beachtliche 44 Prozent zu. Aktuell notiert der Titel bei 9,44 Euro. Damit hat der Kurs die wichtige 50-Tage-Linie deutlich hinter sich gelassen.

Roboter an der Ostflanke

Seit Mitte April automatisieren die Systeme der Tochtergesellschaft Circus Defence die Verpflegung auf einem gesicherten Militärgelände. Die Soldaten erhalten ihre Rationen nun unabhängig von festen Servicezeiten. Das rasante Rollout dient dem Management als wichtiger Machbarkeitsnachweis unter strengen Sicherheitsprotokollen.

Parallel dazu treibt der Konzern die Expansion voran. Lieferungen für die ukrainischen Streitkräfte stehen unmittelbar bevor. In Litauen gewann Circus kürzlich eine öffentliche Ausschreibung. Dort sollen die Roboter bald Truppen an der NATO-Ostflanke versorgen.

Hohe Ziele, tiefe Taschen

Operative Erfolge sind für das Unternehmen aktuell überlebenswichtig. Dem minimalen Vorjahresumsatz stand ein operativer Verlust von knapp 15 Millionen Euro gegenüber. Für das laufende Jahr plant der Vorstand einen gewaltigen Sprung. Die Erlöse sollen auf bis zu 55 Millionen Euro klettern.

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Basis für diesen Optimismus ist ein theoretischer Auftragsbestand von 1,6 Milliarden Euro. Um das nötige Wachstum zu stemmen, sicherte sich Circus frisches Kapital. Ein Rahmenvertrag mit der Plattform Finexity bringt bis zu 50 Millionen Euro über mehrere Anleihetranchen.

Vertrauen aus der Chefetage

Die Führungsebene positioniert sich derweil eindeutig. CEO Nikolas Bullwinkel und Verwaltungsratschef Dr. Jan-Christian Heins kauften im ersten Quartal eigene Aktien am freien Markt. Das werten Marktbeobachter als klares Bekenntnis zur eigenen Wachstumsstrategie.

Das Ziel: Die bestehenden Vorbestellungen müssen jetzt zügig in bindende Verträge umgewandelt werden. Selbst bei Erreichen der ehrgeizigen Umsatzziele plant Circus für 2026 einen operativen Verlust im mittleren einstelligen Millionenbereich ein. Der schnelle Einsatz bei der Bundeswehr liefert den Beweis, dass die Technologie in der Praxis funktioniert. Nun muss die kommerzielle Skalierung folgen.

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