Von 250.000 Euro auf 44 Millionen Euro in einem Jahr — das ist die Wachstumskurve, die Analysten für die Circus SE im laufenden Geschäftsjahr 2026 prognostizieren. Das Münchener KI-Robotik-Unternehmen verlässt gerade die Entwicklungsphase. Was jetzt zählt, ist die operative Umsetzung.
Auftragsbestand trägt den Hochlauf
Der Sprung bei den Erlösen hängt an einem einzigen Produkt: dem autonomen Kochsystem CA-1. Mehr als 500 Einheiten sollen bereits im Auftragsbestand stehen. Für 2026 plant das Unternehmen die Auslieferung von rund 170 Systemen — ein Ramp-up, den Circus gemeinsam mit dem globalen Auftragsfertiger Celestica stemmen will. Bis 2028 könnte die jährliche Auslieferungszahl auf 350 Einheiten steigen, bei leicht sinkenden Stückpreisen durch effizientere Fertigung.
Referenzkunden wie REWE und Mercedes stehen bereits auf der Liste. Das dürfte beim Vertrieb helfen, ändert aber nichts daran, dass Circus liefern muss.
Zwei Wachstumshebel: Software und Verteidigung
Neben dem Hardware-Geschäft baut das Unternehmen auf zwei weitere Erlösquellen. Die eigene Betriebsplattform CircusOS soll ab der zweiten Jahreshälfte 2026 erste nennenswerte Beiträge liefern — bis 2028 könnten die Software-Umsätze die Marke von 50 Millionen Euro überschreiten.
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Parallel dazu gewinnt das Verteidigungsgeschäft an Kontur. Das Modell CA-M, konzipiert für die Truppenversorgung in Krisengebieten, ist bei der Bundeswehr bereits im Einsatz. Verhandlungen mit weiteren NATO-Mitgliedstaaten laufen. Langfristig soll dieser Bereich rund 30 Prozent der Hardwareerlöse beisteuern.
Aktie erholt sich — vom Tief aus
An der Börse spiegelt sich die Erwartungshaltung noch nicht vollständig wider. Die Aktie notiert bei 8,24 Euro und hat damit seit dem 52-Wochen-Tief von 5,44 Euro rund 51 Prozent zugelegt. Seit Jahresbeginn steht dennoch ein Minus von fast 32 Prozent zu Buche.
Das operative Ergebnis bleibt 2026 im negativen Bereich — ein EBITDA-Verlust im einstelligen Millionenbereich wird einkalkuliert. Die Gewinnschwelle peilt das Management für 2027 an. Um den Markteintritt in Nordamerika zu finanzieren, prüft Circus fortlaufend Optionen zur Kapitalbeschaffung. Wie diese konkret aussehen werden, ist offen — und dürfte die Aktie in den kommenden Monaten beschäftigen.
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