Die Aktie des Konsumgüterherstellers Church & Dwight zeigt derzeit ein widersprüchliches Bild. Während Analysten eine skeptische Haltung einnehmen und von Verkaufsempfehlungen sprechen, bauen große institutionelle Investoren ihre Positionen aus. Gleichzeitig unterstreicht eine bedeutende Personalie das Ansehen des Managements.
Analysten bleiben skeptisch
Die Stimmung an der Wall Street wird von negativen Bewertungen geprägt. Die Barclays-Analystin Lauren Lieberman bestätigte am 20. Januar 2026 ein „Sell“-Rating für die Aktie und setzte ein Kursziel von 82 US-Dollar. Diese Einschätzung folgt einer ähnlichen Verkaufsempfehlung von J.P. Morgan aus derselben Woche.
Die Skepsis der Analysten gründet sich auf die erwarteten Herausforderungen für den Konsumgütersektor im Jahr 2026. Begrenzte Preissetzungsmacht und mögliche Rückgänge bei den Absatzmengen werden als Belastungen gesehen. Dies führt zu einer leichten Senkung der durchschnittlichen Kursziele. Das Konsenskursziel liegt dennoch bei etwa 98,65 US-Dollar und zeigt damit eine Kluft zwischen den pessimistischsten Stimmen und der Marktmeinung.
Starke Zahlen trotz Herausforderungen
Operativ schärft Church & Dwight sein Portfolio. Das Unternehmen verkauft seine Gummibärchen-Vitaminmarken VitaFusion und L’il Critgers an Piping Rock. Der Deal wird im vierten Quartal eine Sondersteuerbelastung von 40 bis 45 Millionen US-Dollar verursachen, betrifft aber weniger als 5 % des erwarteten Umsatzes für 2025.
Die jüngsten Quartalszahlen liefern ein Gegenargument zur analystenseitigen Skepsis. Im dritten Quartal 2025 übertraf das Unternehmen die Erwartungen:
* Gewinn pro Aktie (EPS): 0,81 US-Dollar (Erwartung: 0,73 US-Dollar)
* Umsatz: 1,59 Milliarden US-Dollar (Erwartung: 1,54 Milliarden US-Dollar)
* Prognose 2025: Das bereinigte EPS wird auf etwa 3,49 US-Dollar geschätzt.
Institutionelle Investoren kaufen zu
Im Kontrast zur vorsichtigen Analystenhaltung stocken große Investoren ihre Anteile auf. Die Vest Financial LLC erhöhte ihre Position im dritten Quartal um 7,8 %. Der Fonds kaufte weitere 40.634 Aktien und hält nun Anteile im Wert von rund 49,4 Millionen US-Dollar.
Diese Käufe deuten darauf hin, dass einige institutionelle Akteure im aktuellen Kursniveau einen Wert sehen. Sie setzen möglicherweise auf die konsistente Dividendenzahlung des Unternehmens und die Widerstandsfähigkeit seiner Kernmarken.
CEO übernimmt Schlüsselrolle bei McCormick
In einer bemerkenswerten Personalie wurde Church & Dwight-CEO Rick Dierker in den Verwaltungsrat von McCormick & Company berufen. Die Ernennung, die ab dem 1. Februar 2026 wirksam wird, unterstreicht das Ansehen von Dierkers Führungsqualitäten in der Branche, selbst während sein eigenes Unternehmen unter genauer Marktbeobachtung steht.
Die Aktie bleibt ein Spannungsfeld zwischen den fundamentalen Bedenken der Analysten und der Akkumulationsstrategie institutioneller Investoren. Die nächsten Quartalszahlen werden zeigen, ob die operative Stärke des Unternehmens die skeptische Sektorprognose überwiegen kann.
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