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Chevron Aktie: Starke Ausgangslage

Chevron schließt 2025 mit Rekordproduktion ab, erhöht die Dividende und treibt trotz einer Betriebsunterbrechung im Mittelmeer neue Wachstumsprojekte voran.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Rekordproduktion im abgelaufenen Geschäftsjahr
  • Dividende um vier Prozent erhöht
  • Kostensenkungsziel für 2026 nach oben korrigiert
  • Betriebsunterbrechung im wichtigen Leviathan-Feld

Chevron hat das Geschäftsjahr 2025 mit einer Rekordproduktion abgeschlossen und setzt 2026 auf Kostendisziplin, Portfoliooptimierung und neue Wachstumsprojekte. Gleichzeitig sorgt eine Betriebsunterbrechung im östlichen Mittelmeer für Aufmerksamkeit.

Force Majeure im Leviathan-Feld

Am Leviathan-Gasfeld vor der israelischen Küste hat Chevron Force Majeure erklärt. Die Unterbrechung trifft ein Projekt, das für die langfristige Wachstumsstrategie im östlichen Mittelmeer zentral ist — gemeinsam mit dem Tamar-Feld gilt Leviathan als Kernstück der regionalen Expansion. Wie lange die Störung anhält und welche Mengen betroffen sind, ließ das Unternehmen offen.

Getrennt davon einigte sich Chevron mit dem US-Justizministerium auf eine Zahlung von mehr als einer Million Dollar im Zusammenhang mit Verstößen bei erneuerbaren Kraftstoffzertifikaten. Zusätzlich werden ungültige Zertifikate im Wert von 3,6 Millionen Dollar eingezogen.

Portfolioumbau und neue Projekte

Auf der Portfolioseite verkauft Chevron seine Beteiligungen an bestimmten angolanischen Ölblöcken an Energean für rund 260 Millionen Dollar. Den freiwerdenden Kapital setzt das Unternehmen unter anderem im US-amerikanischen Tiefwassergeschäft ein: Chevron beteiligte sich an der jüngsten Lizenzvergabe im Golf von Mexiko.

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Im Mittelmeer macht das Aphrodite-Gasfeld in Zypern Fortschritte: Worley erhielt den FEED-Vertrag für die Vorentwurfsplanung des Projekts. Auch in Venezuela treibt Chevron Erdölabkommen voran.

Kosten und Dividende

Das Kostensenkungsprogramm lieferte 2025 Einsparungen von 1,5 Milliarden Dollar — schneller als geplant. Das ursprüngliche Ziel von 3 bis 4 Milliarden Dollar bis Ende 2026 wurde daraufhin nach oben angepasst. CEO Michael Wirth sprach beim Q4-Earnings-Call von einer Position der Stärke zu Beginn des neuen Jahres. Die Quartalsdividende wurde um 4 Prozent erhöht.

Die Aktie notiert aktuell auf einem 52-Wochen-Hoch und liegt seit Jahresbeginn rund 30 Prozent im Plus — ein Kursanstieg, der die operative Dynamik des Unternehmens widerspiegelt.

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Diskussion zu Chevron

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.