Chevron hat das Geschäftsjahr 2025 mit einer Rekordproduktion abgeschlossen und setzt 2026 auf Kostendisziplin, Portfoliooptimierung und neue Wachstumsprojekte. Gleichzeitig sorgt eine Betriebsunterbrechung im östlichen Mittelmeer für Aufmerksamkeit.
Force Majeure im Leviathan-Feld
Am Leviathan-Gasfeld vor der israelischen Küste hat Chevron Force Majeure erklärt. Die Unterbrechung trifft ein Projekt, das für die langfristige Wachstumsstrategie im östlichen Mittelmeer zentral ist — gemeinsam mit dem Tamar-Feld gilt Leviathan als Kernstück der regionalen Expansion. Wie lange die Störung anhält und welche Mengen betroffen sind, ließ das Unternehmen offen.
Getrennt davon einigte sich Chevron mit dem US-Justizministerium auf eine Zahlung von mehr als einer Million Dollar im Zusammenhang mit Verstößen bei erneuerbaren Kraftstoffzertifikaten. Zusätzlich werden ungültige Zertifikate im Wert von 3,6 Millionen Dollar eingezogen.
Portfolioumbau und neue Projekte
Auf der Portfolioseite verkauft Chevron seine Beteiligungen an bestimmten angolanischen Ölblöcken an Energean für rund 260 Millionen Dollar. Den freiwerdenden Kapital setzt das Unternehmen unter anderem im US-amerikanischen Tiefwassergeschäft ein: Chevron beteiligte sich an der jüngsten Lizenzvergabe im Golf von Mexiko.
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Im Mittelmeer macht das Aphrodite-Gasfeld in Zypern Fortschritte: Worley erhielt den FEED-Vertrag für die Vorentwurfsplanung des Projekts. Auch in Venezuela treibt Chevron Erdölabkommen voran.
Kosten und Dividende
Das Kostensenkungsprogramm lieferte 2025 Einsparungen von 1,5 Milliarden Dollar — schneller als geplant. Das ursprüngliche Ziel von 3 bis 4 Milliarden Dollar bis Ende 2026 wurde daraufhin nach oben angepasst. CEO Michael Wirth sprach beim Q4-Earnings-Call von einer Position der Stärke zu Beginn des neuen Jahres. Die Quartalsdividende wurde um 4 Prozent erhöht.
Die Aktie notiert aktuell auf einem 52-Wochen-Hoch und liegt seit Jahresbeginn rund 30 Prozent im Plus — ein Kursanstieg, der die operative Dynamik des Unternehmens widerspiegelt.
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