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Chevron Aktie: Produktion um 24 Prozent gestiegen

Chevron steigert Fördermengen auf Rekordniveau, kämpft aber mit Gewinneinbußen durch Absicherungsverluste. Aktionäre profitieren von hohen Ausschüttungen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Fördermenge steigt um 24 Prozent
  • Gewinn bricht um 35 Prozent ein
  • Dividenden und Rückkäufe stabilisieren
  • Kostensenkungsziel von vier Milliarden Dollar

Chevron drückt beim operativen Wachstum aufs Gaspedal. Die Integration des übernommenen Konkurrenten Hess zeigt Wirkung und katapultiert die Fördermengen massiv nach oben. Parallel dazu kämpft der US-Ölriese jedoch mit den Tücken des Finanzmarktes.

Die Übernahme von Hess zahlt sich in den Förderstatistiken bereits aus. Die Produktion stieg im Jahresvergleich um 24 Prozent auf rund 3,9 Millionen Barrel Öläquivalent pro Tag. Allein im Permian Basin fördert Chevron nun täglich eine Million Barrel.

Die Bilanz trübt sich derweil ein. Der Konzern meldet für das erste Quartal 2026 einen Gewinnrückgang von 35 Prozent. Hohe Verluste aus Absicherungsgeschäften belasteten das Ergebnis massiv. Diese Hedging-Aktivitäten sollten eigentlich Preisschwankungen abfedern, bewirkten zuletzt aber das Gegenteil.

Dividenden und Rückkäufe stabilisieren

Anteilseigner profitieren weiterhin von der hohen Kapitaldisziplin des Managements. Chevron schüttete zuletzt eine Quartalsdividende von 1,78 US-Dollar je Aktie aus. Insgesamt erhielten Aktionäre im jüngsten Zeitraum sechs Milliarden US-Dollar über Dividenden und Aktienrückkäufe zurück. Damit steigert der Konzern seine Ausschüttungen seit 39 Jahren kontinuierlich.

An der Börse zeigt sich das Papier robust. Trotz eines leichten Tagesminus von 0,6 Prozent notiert die Aktie bei 163,00 Euro. Seit Jahresbeginn steht ein sattes Plus von 22,52 Prozent zu Buche. Das spiegelt die allgemeine Stärke des Energiesektors im laufenden Jahr wider.

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Institutionelle Investoren greifen zu

Große Adressen wie Vanguard bauen ihre Positionen weiter aus. Institutionelle Investoren halten inzwischen 72 Prozent der ausstehenden Aktien. Analysten bewerten den Titel im Konsens als moderaten Kauf. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei rund 205 US-Dollar.

Herausforderungen bleiben in Venezuela bestehen. Dort muss Chevron die Stromerzeugung im Orinoco-Gürtel selbst finanzieren. Das belastet die operative Marge in der Region.

Der Fokus liegt nun auf der weiteren Effizienzsteigerung. Bis Ende 2026 will der Konzern die jährlichen Kosten um bis zu vier Milliarden US-Dollar senken. Anleger achten in den kommenden Monaten besonders darauf, ob die Synergien aus der Hess-Integration diese Zielmarke stützen.

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Diskussion zu Chevron

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.