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Chevron Aktie: Nächster Wachstumsschub

Der US-Ölkonzern Chevron verhandelt über eine deutliche Ausweitung der Förderung im Orinoco-Gürtel. Analysten reagieren mit höheren Kurszielen, während die Aktie ein neues Jahreshoch erreicht.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Verhandlungen über neue Schürfrechte in Venezuela
  • Produktionssteigerung um bis zu 50 Prozent möglich
  • Mehrere Banken erhöhen Kursziele deutlich
  • Aktie notiert auf neuem 52-Wochen-Hoch

Der US-Ölkonzern Chevron steht offenbar kurz vor einer signifikanten Ausweitung seiner Förderung in Südamerika. Nach den politischen Umwälzungen in Venezuela verhandelt das Unternehmen über neue Schürfrechte im rohstoffreichen Orinoco-Gürtel. Gelingt der Vertragsabschluss, könnte Chevron seine dortige Produktion in den kommenden zwei Jahren um bis zu 50 Prozent steigern.

Neuordnung im Orinoco-Gürtel

Konkret geht es um die Erweiterung des bestehenden Petropiar-Projekts um das Gebiet Ayacucho 8. Nach der Festnahme des ehemaligen venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro im Januar formiert sich die lokale Ölindustrie neu. Chevron nutzt diese strategische Phase und strebt unter dem reformierten Kohlenwasserstoffgesetz niedrigere Lizenzgebühren sowie Steuern an, um die Erschließung rentabel zu gestalten.

Aktuell fördert der Konzern gemeinsam mit der staatlichen PDVSA rund 200.000 Barrel pro Tag im Land. Mit dem neuen Abkommen würde Chevron zum größten privaten Produzenten im Orinoco-Gürtel aufsteigen, in dem sich mehr als drei Viertel der venezolanischen Rohölreserven befinden. Da die bestehende Infrastruktur genutzt werden kann, ließe sich die Fördermenge relativ zügig hochfahren.

Analysten heben Kursziele an

Die Expansionspläne fallen an der Wall Street auf fruchtbaren Boden. Mehrere Investmentbanken haben in den vergangenen Wochen ihre Kursziele für den Ölriesen deutlich nach oben geschraubt:

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  • Piper Sandler: Erhöhung auf 242 US-Dollar („Overweight“)
  • Mizuho: Erhöhung auf 217 US-Dollar („Outperform“)
  • Bank of America: Erhöhung auf 206 US-Dollar („Buy“)

Diese optimistischen Einschätzungen spiegeln sich auch an der Börse wider. Das Papier markierte heute mit 174,48 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch und verbucht damit seit Jahresbeginn bereits ein Kursplus von gut 31 Prozent.

Solides Fundament für weitere Investitionen

Das Südamerika-Geschäft ist dabei nur ein Baustein einer breiteren Wachstumsstrategie. Angetrieben durch die Hess-Übernahme peilt das Management für 2026 ein globales Produktionswachstum von sieben bis zehn Prozent an. Begünstigt wird diese Expansion durch ein Marktumfeld mit Ölpreisen von über 100 US-Dollar pro Barrel.

Gleichzeitig sichert eine extrem niedrige Verschuldungsquote von 0,25 die finanzielle Stabilität ab. Bis Ende 2026 will Chevron zudem Kostensenkungen in Höhe von drei bis vier Milliarden US-Dollar realisieren. Diese Maßnahmen festigen den operativen Spielraum für weitere internationale Projekte und stützen die kürzlich auf 1,78 US-Dollar angehobene Quartalsdividende.

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