Chevron steht vor zwei wegweisenden Entwicklungen, die das Geschäft des US-Ölkonzerns nachhaltig verändern könnten. Zum einen gilt das Unternehmen als Topkandidat für die Übernahme internationaler Lukoil-Assets im Wert von 22 Milliarden Dollar. Zum anderen weitet Chevron seine Aktivitäten in Venezuela massiv aus – mit erheblichen Auswirkungen auf den Cashflow.
Die Lukoil-Offensive: Deadline läuft
Am 13. Januar 2026 wurde bekannt, dass Chevron gemeinsam mit dem Private-Equity-Partner Quantum Energy Partners führend im Rennen um das internationale Vermögen des russischen Ölriesen Lukoil ist. Hintergrund ist eine US-Sanktionsfrist, die Lukoil bis zum 17. Januar 2026 zwingt, diese Vermögenswerte abzustoßen.
Das Portfolio ist breit aufgestellt:
- Upstream-Assets in Kasachstan und Irak
- Raffinerie- und Tankstellennetze in Europa
- Downstream-Aktivitäten in den USA
Sollte das Gebot erfolgreich sein, planen Chevron und Quantum eine Aufteilung der Assets. Die US-Regierung befürwortet den Deal offenbar, um zu verhindern, dass chinesische Staatsunternehmen die strategisch wichtigen Anlagen übernehmen.
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Venezuela als Cashflow-Turbo
Parallel dazu intensiviert Chevron seine Präsenz in Venezuela. Als einziger großer US-Ölproduzent mit einer aktiven Lizenz im Land profitiert der Konzern von der politischen Neuausrichtung. Die Regierung verhandelt mit Washington über eine Ausweitung der Betriebsgenehmigung, was Chevron den Weg für deutlich höhere Rohölexporte ebnet.
Die Strategie: Durch den Abbau von Lagerbeständen und den Export nach Mississippi und Texas könnte Chevron bis zu 700 Millionen Dollar zusätzlichen jährlichen Cashflow generieren. Der Vorteil liegt in den bestehenden Joint Ventures mit der staatlichen PDVSA – neue Großinvestitionen sind nicht nötig.
Zwei Stichtage im Blick
Die nächsten Tage bringen Klarheit: Am 17. Januar endet die Frist für den Lukoil-Deal. Etwa am 30. Januar folgen die Quartalszahlen für Q4 2025, bei denen das Management erstmals konkrete Zahlen zu Venezuela und dem Übernahme-Status liefern dürfte.
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