Chevron expandiert nach Nordafrika und sichert sich einen Block im libyschen Sirte-Becken. Gleichzeitig läuft die Produktion im kasachischen Tengiz-Ölfeld nach einem Ausfall wieder an. Die jüngste Entwicklung zeigt: Der Energiekonzern treibt sein Wachstum in strategisch wichtigen Regionen voran.
Erfolgreicher Einstieg in Libyen
Am 11. Februar 2026 gab Chevron bekannt, dass seine Tochtergesellschaft Chevron Business Development EMEA Ltd. als Gewinner der Ausschreibung für das Vertragsgebiet 106 im Sirte-Becken ausgewählt wurde. Der Zuschlag folgt auf eine Absichtserklärung, die am 24. Januar 2026 mit der libyschen National Oil Corporation (NOC) in Tripolis unterzeichnet wurde.
Kevin McLachlan, Vice President für Exploration bei Chevron, betonte, dass die Auszeichnung den Fokus des Unternehmens auf Nordafrika und den östlichen Mittelmeerraum unterstreiche. Die Vergabe passt in die Explorationsstrategie des Konzerns, das Portfolio mit hochwertigen Flächen zu erweitern.
Wichtige Eckdaten:
- Vertragsgebiet: Block 106, Sirte-Becken
- Vergabedatum: 11. Februar 2026
- Nächster Schritt: Abschluss eines Produktionsteilungsabkommens
Die endgültige Vergabe steht noch unter dem Vorbehalt der Unterzeichnung eines Production Sharing Agreement. Frank Mount, Präsident für Corporate Business Development, bezeichnete die Auszeichnung und die Absichtserklärung als wichtige Meilensteine bei der Evaluierung von Möglichkeiten zur Unterstützung des libyschen Energiesektors.
Tengiz läuft wieder an
Parallel zur Libyen-Expansion erholt sich Chevrons Tengiz-Ölfeld in Kasachstan von einem Januar-Ausfall. Nach Bränden in Stromerzeugungsanlagen erreichte das Feld bis zum 8. Februar 2026 rund 60 Prozent der Spitzenproduktion – etwa 550.000 Barrel pro Tag.
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Branchenquellen zufolge wird die vollständige Rückkehr zur Spitzenleistung von circa 950.000 Barrel pro Tag bis zum 23. Februar erwartet. Das Tengiz-Feld trägt etwa 40 Prozent zur gesamten Ölproduktion Kasachstans bei.
Das Tengizchevroil-Konsortium, das das Feld betreibt, setzt sich wie folgt zusammen: Chevron hält 50 Prozent, ExxonMobil 25 Prozent, Kasachstans KazMunayGaz 20 Prozent und Russlands Lukoil 5 Prozent.
Auswirkungen auf Exporte
Der Tengiz-Ausfall hat die Exporte über die Caspian Pipeline Consortium (CPC) beeinträchtigt – Kasachstans Hauptexportroute zum Schwarzen Meer. Die Verladungen von CPC-Blend-Öl lagen im Januar deutlich unter den geplanten Mengen.
Dividende erhöht
Chevron kündigte eine Quartalsdividende von 1,78 Dollar je Aktie an. Ex-Dividenden-Datum ist der 17. Februar 2026.
Mit dem Libyen-Einstieg und der Tengiz-Erholung zeigt Chevron operative Stärke in zwei Schlüsselregionen. Die vollständige Wiederherstellung der kasachischen Produktion bis Ende Februar dürfte die Exportströme stabilisieren.
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