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Chevron Aktie: Innovativer Vorsprung!

Die US-Militäraktion eröffnet Chevron enorme Chancen in Venezuela, da der Konzern als einziger großer US-Ölproduzent vor Ort aktiv ist und von einer Lockerung der Sanktionen profitieren könnte.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktie legte vorbörslich bis zu zehn Prozent zu
  • Exklusivposition durch bestehende Produktionsanlagen
  • Riesiges Potenzial durch zweitgrößte Ölreserven weltweit
  • Konkurrenten planen mögliche Rückkehr nach Venezuela

Die Chevron-Aktie schoss am Montag vorbörslich um bis zu 10 Prozent nach oben. Der Grund: Die US-Militärintervention in Venezuela am Wochenende und die Festnahme von Machthaber Nicolás Maduro eröffnen dem Ölkonzern völlig neue Perspektiven. Während Konkurrenten wie ExxonMobil (+4,1%) und ConocoPhillips (+7,1%) ebenfalls zulegten, reagierte Chevron am stärksten – kein Wunder, ist der Konzern doch als einziger großer US-Ölproduzent noch vor Ort aktiv.

Exklusivposition zahlt sich aus

Chevron verfügt bereits über Produktionsanlagen in Venezuela und durfte selbst während der schärfsten Sanktionsperioden weiterarbeiten. Diese Sonderstellung könnte sich nun als Jackpot erweisen. Analysten von JP Morgan sehen enormes Potenzial: Eine Lockerung der Beschränkungen unter einer neuen Übergangsregierung würde die venezolanische Ölproduktion massiv ankurbeln. Präsident Trump selbst kündigte an, US-Konzerne würden „hineingehen, Milliarden von Dollar ausgeben“ und die beschädigte Infrastruktur reparieren.

Venezuela sitzt auf rund 18 Prozent der weltweiten Ölreserven – nach Saudi-Arabien die zweitgrößten der Welt. Zusammen mit den US-Vorkommen könnten die Vereinigten Staaten künftig 40 bis 50 Prozent der globalen Reserven kontrollieren, schätzt Ungarns Premierminister Viktor Orbán. Eine solche Marktmacht würde den USA erheblichen Einfluss auf die Weltmarktpreise verschaffen.

Konkurrenten wittern Comeback

Für ExxonMobil und ConocoPhillips wäre eine Rückkehr nach Venezuela ein historischer Neustart. Beide Konzerne mussten 2007 abziehen, nachdem der damalige Präsident Hugo Chávez ihre Vermögenswerte verstaatlichte. Jetzt öffnet sich möglicherweise ein Tor, das jahrelang verschlossen war.

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Die Ölpreise selbst zeigten sich von den Entwicklungen zunächst unbeeindruckt. Nach anfänglichen Verlusten stabilisierten sich Brent und WTI am Montag nahezu unverändert. Volkswirte der Deutschen Bank erwarten allerdings mittelfristig Preisdruck durch das zusätzliche Angebot aus Venezuela.

Schattenflotte auf der Flucht

Derweil verschwanden laut „New York Times“ mindestens 16 Öltanker aus venezolanischen Häfen – Schiffe, die unter US-Sanktionen stehen. Vier wurden auf offener See dabei erwischt, wie sie falsche Identitäten nutzten und ihre Positionsdaten manipulierten. Zwölf weitere schalteten ihre Ortungssysteme komplett ab. Die Tanker hatten zuvor wochenlang in venezolanischen Häfen gelegen und dürften nun versuchen, Trumps Seeblockade zu durchbrechen.

Für Chevron bleiben solche Manöver irrelevant: Der Konzern darf als einziger weiterhin legal Öl in die USA liefern. Diese Privilegierung könnte sich in den kommenden Monaten als entscheidender Wettbewerbsvorteil erweisen.

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