Chevron hat am Freitag Quartalszahlen vorgelegt, die zeigen: Trotz gesunkener Ölpreise hält der Energieriese Kurs. Die wichtigste Botschaft für Anleger: Die Dividende steigt zum 39. Mal in Folge – und die Produktion erreicht Rekordniveau.
Gewinn über Erwartungen
Der bereinigte Gewinn für das vierte Quartal 2025 lag bei 1,52 Dollar je Aktie und übertraf damit die Analystenschätzungen von 1,45 Dollar. Allerdings sank der Gewinn im Jahresvergleich von 2,06 auf 1,52 Dollar – verantwortlich dafür waren vor allem niedrigere Erlöse aus dem Ölgeschäft und engere Raffineriemargen.
Beim Umsatz verfehlte Chevron mit 46,87 Milliarden Dollar die Erwartungen. Der Rückgang von rund 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr spiegelt die Normalisierung der Energiepreise wider, nachdem diese in den Vorjahren außergewöhnlich hoch lagen.
Aktionäre profitieren weiter
Der Verwaltungsrat erhöhte die Quartalsdividende um 4 Prozent auf 1,78 Dollar je Aktie. Die Ausschüttung erfolgt am 10. März an Aktionäre, die am 17. Februar im Register stehen. Über das Gesamtjahr 2025 flossen 27,1 Milliarden Dollar an die Anteilseigner zurück – davon 12,8 Milliarden als Dividenden und 12,1 Milliarden über Aktienrückkäufe.
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Hess-Integration zeigt Wirkung
Operativ verzeichnete Chevron deutliche Fortschritte. Die weltweite Produktion stieg um 12 Prozent, in den USA sogar um 16 Prozent. Treiber waren das Permian-Becken und die Integration der Hess Corporation, die Chevron übernommen hatte. CEO Mike Wirth betonte, dass das Unternehmen sein ursprüngliches Synergieziel von einer Milliarde Dollar Jahresrate bereits erreicht habe.
Zudem nahm das Future Growth Project in Kasachstan die Produktion auf. Die Gesamtförderung am Standort Tengiz erreicht nun rund eine Million Barrel Öläquivalent pro Tag.
Die Chevron-Aktie schloss am Freitag bei 171,19 Dollar und notiert aktuell bei 174,14 Dollar. Der freie Cashflow lag im vierten Quartal bei bereinigt 4,2 Milliarden Dollar – ein Beleg dafür, dass das Unternehmen auch bei niedrigeren Rohstoffpreisen profitabel wirtschaftet.
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