Startseite » News zu Unternehmen » Analystenstimmen » Chevron Aktie: Analysten heben Daumen

Chevron Aktie: Analysten heben Daumen

Chevron erhält Analysten-Upgrades und verzeichnet operative Rekorde, während Führungskräfte Aktien verkaufen. Entscheidende Termine zur Fusion und Quartalszahlen stehen bevor.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Bank of America hebt Kursziel deutlich an
  • Rekordproduktion und starke Cashflow-Entwicklung
  • Manager verkaufen Aktienpakete im Millionenwert
  • Wichtige Entscheidungen zu Fusion und Quartalszahlen

Der US-Energiekonzern Chevron erlebt derzeit starken Rückenwind durch operative Erfolge und unterstützende Ölpreise. Während Analysten namhafter Banken ihre Kursziele nach oben schrauben und weiteres Potenzial sehen, sorgt jedoch das Verhalten der Führungsebene für Gesprächsstoff. Trotz der positiven Stimmung an der Wall Street nutzten hochrangige Manager die jüngste Kursstärke für Aktienverkäufe.

Bank of America sieht Aufwärtspotenzial

Die Bank of America hat ihr Kursziel für den Ölriesen deutlich von 188 auf 206 US-Dollar angehoben und die Kaufempfehlung bestätigt. Analystin Jean Ann Salisbury begründet diesen optimistischen Schritt mit einer bisherigen Unterschätzung der Cashflows durch den Markt. Zudem geht die Bank davon aus, dass die geopolitischen Risikoprämien im Ölpreis – getrieben durch die Spannungen im Nahen Osten – länger Bestand haben werden als zunächst angenommen. Auch die Citigroup zog nach und erhöhte ihr Ziel auf 210 US-Dollar.

Aktuell notiert das Papier bei 162,00 Euro und befindet sich damit in unmittelbarer Schlagdistanz zum 52-Wochen-Hoch von 162,48 Euro. Die positive Stimmung der Analysten wird durch die operative Entwicklung gestützt: Chevron meldete zuletzt eine Rekordproduktion, insbesondere im Permian-Becken und durch den Abschluss des Tengiz-Projekts. Dies ermöglichte einen Anstieg des bereinigten freien Cashflows um 35 Prozent, trotz eines volatilen Marktumfelds.

Insider nutzen hohe Kurse

Inmitten der Analysten-Lobeshymnen fallen jedoch Transaktionen aus der Chefetage auf. Jeff B. Gustavson, Präsident für neue Energien, und Chefjurist R. Hewitt Pate veräußerten Ende Februar und Anfang März Aktienpakete im Millionenwert. Zwar basieren solche Verkäufe häufig auf langfristigen Handelsplänen, doch das Timing parallel zu den Analysten-Upgrades wird von Marktbeobachtern genau registriert.

Entscheidende Wochen voraus

Für Chevron beginnt nun eine Phase der Weichenstellung. Um den 15. März wird die Entscheidung der Wettbewerbsbehörde FTC zur geplanten Fusion mit Hess erwartet, gefolgt von den Quartalszahlen am 25. April. Diese Termine werden zeigen, ob die Produktionsprognosen des Managements standhalten und ob die operative Stärke ausreicht, um die Aktie trotz makroökonomischer Risiken nachhaltig auf neue Rekordstände zu hieven.

Anzeige

Chevron-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Chevron-Analyse vom 21. Juli liefert die Antwort:

Die neusten Chevron-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Chevron-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 21. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Chevron: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Chevron

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.