Während im Nahen Osten die Spannungen eskalieren, erreicht die Chevron-Aktie ein neues Rekordhoch. Der Ölpreis springt über 84 Dollar je Barrel – und der US-Energieriese profitiert. Doch ausgerechnet in Israel muss Chevron gleichzeitig ein wichtiges Gasfeld stilllegen. Ein Blick auf die widersprüchliche Lage.
Leviathan-Feld steht still
Am 2. März 2026 erklärte Chevron höhere Gewalt für das Leviathan-Gasfeld vor der israelischen Küste. Die Regierung in Jerusalem hatte die Produktion aus Sicherheitsgründen gestoppt – eine direkte Folge der verschärften militärischen Konflikte in der Region. Betroffen sind die Gaslieferungen nach Israel, Ägypten und Jordanien. Es ist bereits das zweite Mal innerhalb eines Jahres, dass Feindseligkeiten den Gasfluss aus dem östlichen Mittelmeer unterbrechen.
Einen Tag später, am 3. März, meldete das von Chevron geführte Konsortium die Fertigstellung einer dritten Pipeline für Leviathan. Zusammen mit Plattform-Upgrades steigt die Förderkapazität des Feldes auf rund 14 Milliarden Kubikmeter jährlich. Die neue Infrastruktur steht bereit – nur läuft vorerst kein Gas durch die Leitungen.
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Öl-Rally treibt den Kurs
Die geopolitischen Risiken haben dem Ölpreis einen kräftigen Schub verliehen. Brent-Rohöl kletterte über 84 Dollar je Barrel, getrieben von Sorgen vor Lieferengpässen aus dem Nahen Osten. Anleger fliehen in sichere Häfen – und der Energiesektor zählt derzeit dazu.
Chevron erreichte am 3. März ein Allzeithoch von 189,60 Dollar. Während breite Marktindizes schwanken, setzt sich die Aktie nach oben ab. Das diversifizierte Portfolio des Konzerns gilt vielen Investoren als Absicherung gegen Inflationsdruck und gestörte Lieferketten.
Paradoxe Ausgangslage
Chevron steht vor einer ungewöhnlichen Konstellation: Der Konzern fährt gerade neue Kapazitäten hoch, kann sie aber nicht nutzen. Gleichzeitig treibt die Unsicherheit, die auch das Leviathan-Feld betrifft, den Ölpreis und damit die Bewertung des Unternehmens in die Höhe. Sollte sich die Lage im Nahen Osten weiter zuspitzen, dürfte der Aufwärtsdruck auf die Rohstoffpreise anhalten – und Chevron weiter profitieren.
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