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Cerebras Systems: 25-Milliarden-Auftragsbestand

Cerebras Systems meldet einen Auftragsbestand von 25 Milliarden US-Dollar, getrieben durch einen Milliarden-Deal mit OpenAI. Die Aktie reagiert mit einem deutlichen Kursplus.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Auftragsbestand von 25 Milliarden Dollar
  • Milliarden-Deal mit OpenAI
  • Expansion nach Europa geplant
  • Aktie erholt sich vom Juni-Tief

Cerebras Systems steht vor einer massiven Skalierung. Firmenchef Andrew Feldman meldete einen Auftragsbestand von 25 Milliarden US-Dollar. Diese Summe übertrifft die bisherigen Erwartungen bei weitem. Das Unternehmen kann die Hardware derzeit nicht schnell genug produzieren.

Milliarden-Pakt mit OpenAI

Ein Großteil der Aufträge stammt aus einer Vereinbarung mit OpenAI. Dieser Vertrag allein hat ein Volumen von über 20 Milliarden US-Dollar. Cerebras liefert dabei eine Rechenkapazität von 750 Megawatt für den Betrieb großer KI-Modelle. Der Fokus der Börse verschiebt sich damit weg von kurzfristigen Margensorgen.

Expansion nach Europa

Parallel dazu treibt das Management die Expansion nach Europa voran. Bis Ende 2026 sollen erste Rechenzentren einsatzbereit sein. In Skandinavien und Frankreich plant Cerebras eine Kapazität von 200 Megawatt bis Ende 2027. Das Unternehmen setzt dabei auf den Trend zur lokalen Datenverarbeitung.

Kursplus nach technischer Erholung

Die Aktie reagierte mit einem Plus von 8,34 Prozent auf 215,08 US-Dollar. Damit legte das Papier nach dem Juni-Tief bei 160,81 US-Dollar wieder deutlich zu. Dennoch notiert Cerebras noch immer rund 36 Prozent unter seinem Rekordhoch vom Mai. Die Marktkapitalisierung liegt umgerechnet bei 39 Milliarden Euro.

Das enorme Wachstum stützt den Optimismus. Im ersten Quartal legten die Erlöse im Vergleich zum Vorjahr um 92 Prozent zu. Das Unternehmen profitiert von der Nachfrage nach spezialisierten KI-Beschleunigern. Diese gelten als deutlich leistungsfähiger als herkömmliche Grafikprozessoren.

Die kommenden Monate entscheiden nun über die Lieferfähigkeit. Zusammen mit dem Partner Flex Ltd soll die Fertigung massiv steigen. Das Ziel ist eine Versiebenfachung der CS-3-Systeme bis Ende 2026. Nur so lässt sich der gewaltige Auftragsbestand zeitnah in realen Umsatz verwandeln.

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Felix Baarz

Felix Baarz ist Wirtschaftsjournalist mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über internationale Finanzmärkte. Als gebürtiger Kölner begann er seine Laufbahn bei einer deutschen Fachpublikation, bevor er für sechs Jahre nach New York zog.

In New York berichtete er direkt aus dem Zentrum der globalen Finanzwelt über Entwicklungen an der Wall Street und wirtschaftspolitische Entscheidungen von internationaler Tragweite. Diese Zeit prägte seine analytische Herangehensweise an komplexe Wirtschaftsthemen.

Heute arbeitet Baarz als freier Journalist für führende deutschsprachige Wirtschafts- und Finanzmedien. Seine Schwerpunkte liegen auf der fundierten Analyse globaler Finanzmärkte und der verständlichen Aufbereitung wirtschaftspolitischer Zusammenhänge. Neben seiner schriftlichen Arbeit moderiert er Fachdiskussionen und nimmt an Expertenrunden teil.

Sein journalistischer Ansatz kombiniert tiefgreifende Recherche mit präziser Analyse, um Lesern Orientierung in einer sich wandelnden Wirtschaftswelt zu bieten.