Century Aluminum treibt den Ausbau der US-Produktion massiv voran. Während der globale Aluminiummarkt vor einem strukturellen Wandel steht, setzt das Unternehmen auf strategische Projekte in South Carolina und Oklahoma. Diese Kapazitätserweiterungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Analysten ein Ende des weltweiten Überangebots prognostizieren.
Kapazitäten im Visier
Ein zentraler Pfeiler der Unternehmensstrategie ist die Wiederherstellung der vollen Produktionskapazität im Mt. Holly-Werk. Bis Mitte 2026 soll der Standort wieder unter Volllast laufen. Parallel dazu plant Century Aluminum gemeinsam mit Emirates Global Aluminium eine neue Produktionsstätte in Inola, Oklahoma. Dieses Joint Venture zielt darauf ab, die heimische Primäraluminium-Produktion in den USA signifikant zu stärken und die langfristige Marktposition zu sichern.
Marktumfeld im Wandel
Die Rahmenbedingungen für Produzenten verändern sich grundlegend. Experten erwarten, dass der Markt von einem Überangebot in eine Phase der Knappheit übergeht, was die Preise im Jahr 2026 auf bis zu 3.000 US-Dollar pro Tonne treiben könnte. Getrieben wird der Bedarf vor allem durch den Leichtbaubedarf in der Elektroauto-Industrie.
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Zudem dürften neue Regulierungen wie das CO2-Grenzausgleichssystem (CBAM) die Handelsströme verändern. Marktbeobachter rechnen damit, dass sich ein zweigeteilter Markt entwickelt, in dem für CO2-armes Aluminium deutlich höhere Aufschläge gezahlt werden. Am vergangenen Freitag gab das Papier zwar um knapp fünf Prozent auf 47,57 Euro nach, liegt aber seit Jahresbeginn noch immer mit rund 36 Prozent im Plus.
Wichtige Termine und Ziele
- 19. Februar 2026: Veröffentlichung der Ergebnisse für das vierte Quartal 2025
- 5. oder 6. Mai 2026: Erwarteter Termin für den nächsten Quartalsbericht
- Mitte 2026: Geplante Vollauslastung des Mt. Holly-Smelters
Die kommenden Quartalszahlen im Mai werden zeigen, wie effektiv Century Aluminum die steigenden Kosten für den Kapazitätsausbau kontrolliert. Besonders die Fortschritte beim Joint Venture in Oklahoma dürften dabei im Fokus der Investoren stehen, da dieses Projekt maßgeblich über die zukünftige Produktionsmenge auf dem US-Heimatmarkt entscheidet.
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