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Centrus Energy Aktie: 40 Prozent Jahresverlust seit Jahresbeginn

Centrus Energy notiert nach fast 40% Jahresverlust bei 140 Euro. Institutionelle Investoren wie Marsico Capital stockten ihre Anteile im vierten Quartal auf.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Wochenplus von 2,1 Prozent
  • Fast 40 Prozent Jahresverlust
  • 52-Wochen-Tief bei 125 Euro
  • Institutionelle Investoren stocken auf

Die Aktie von Centrus Energy beendete die vergangene Woche mit einem Plus von 2,11 Prozent bei 140,50 Euro. Auf den ersten Blick ein freundliches Signal. Doch der Blick auf die Gesamtentwicklung zeigt ein anderes Bild.

Seit Jahresbeginn hat der Uran-Spezialist fast 40 Prozent an Wert verloren. Der 30-Tage-Rückgang liegt bei 14,54 Prozent. Am 10. Juni markierte die Aktie mit 125 Euro ein 52-Wochen-Tief – fast 250 Euro unter dem Höchststand vom Oktober.

Zwischen Stützung und Abwärtssog

Die gute Nachricht: Der Kurs liegt rund zwölf Prozent über jenem Tiefpunkt. Die schlechte: Mit 140,50 Euro notiert die Aktie 13,5 Prozent unter der 50-Tage-Linie und mehr als 34 Prozent unter dem 200-Tage-Durchschnitt. Der RSI von 42,4 deutet auf eine neutrale Verfassung hin – weder überkauft noch überverkauft.

Auffällig ist die hohe Volatilität von 82,6 Prozent annualisiert. Das zeigt: Jede Nachricht kann die Kursspur gewaltig verreißen.

Institutionen halten Kurs

Dass das Interesse an Centrus nicht erlahmt ist, zeigen die jüngsten Transaktionen. Marsico Capital Management hat sein Engagement im vierten Quartal 2025 um satte 36,5 Prozent aufgestockt, auf nun 55.057 Anteile. Insgesamt halten institutionelle Investoren knapp die Hälfte aller Aktien.

Das zuletzt gemeldete Quartalsergebnis fiel verhalten positiv aus: Der Umsatz stieg um 4,9 Prozent auf 76,7 Millionen US-Dollar. Centrus liefert Uran-Brennstoff und Anreicherungsdienstleistungen – eine Nische mit Perspektive, solange die Kernkraft als Brückentechnologie zur Klimaneutralität zählt.

Der Markt beobachtet genau, ob sich die Stabilisierung der beiden letzten Handelstage als Trendwende entpuppt. Die Tech-Giganten planen milliardenschwere Rechenzentren – und brauchen dafür verlässliche Stromquellen. Centrus könnte davon langfristig profitieren. Die Kurve der vergangenen Monate mahnt jedoch zur Nüchternheit.

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Diskussion zu Centrus Energy

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.