CATL hat seinen Batterieeinsatz außerhalb Chinas von Januar bis September 2026 um 46,7% gesteigert. Die am Donnerstag veröffentlichten Daten von SNE Research zeigen zugleich einen höheren Marktanteil. Am Freitag verlor die Aktie dennoch 3,7% in einem Branchenumfeld, das Medienberichten zufolge durch Schwierigkeiten bei der Weitergabe von Batteriesteuerkosten an Kunden belastet wird.
Außerhalb Chinas erreichte der Batterieeinsatz von CATL laut SNE Research 143,7 GWh. Der Anteil an diesem Markt erhöhte sich im Vorjahresvergleich von 28,6% auf 33,7%. Die Zahlen beziehen sich auf den Einsatz der Batterien, nicht auf den Umsatz des Unternehmens.
CATL erwartet deutlich höhere Auslieferungen
Für das Gesamtjahr rechnet CATL mit einem deutlichen Auslieferungsanstieg. Verwaltungsratschef und CEO Robin Zeng erklärte am 31. Oktober, das Unternehmen erwarte für 2026 mehr als 1.000 GWh. Im Jahr 2025 hatte CATL 661 GWh ausgeliefert. Zeng beschrieb die Entwicklung als Eintritt in die Terawattstunden-Ära.
Am 2. November billigten die Aktionäre auf einer außerordentlichen Hauptversammlung finanzielle Unterstützung sowie den Mitarbeiterbeteiligungsplan für 2026.
Absichtserklärungen für europäische Speicherprojekte
Im Speichergeschäft unterzeichneten CATL und INTILION am 27. Oktober eine Absichtserklärung über den Einsatz von CATL-Energiespeichersystemen mit einem Umfang von 3 GWh. Die Umsetzung ist über fünf Jahre in Deutschland, der Schweiz, Österreich und weiteren Märkten vorgesehen. Beide Unternehmen wollen außerdem Natrium-Ionen- und Lithium-Ionen-Batterietechnologien in Europa voranbringen.
Bereits am 26. Oktober hatten CATL und die Tochtergesellschaft Ampace eine Absichtserklärung mit Octopus Energy geschlossen. Die Partner wollen Heimspeicher, intelligentes Energiemanagement und Dienstleistungen für saubere Energie prüfen. Dazu gehört auch der mögliche Einsatz von Natrium-Ionen-Batterien.
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