Morgan Stanley hat CATLs H-Aktien Medienberichten zufolge am Dienstag auf „In-Line“ herabgestuft. Das Analysehaus senkte das Kursziel zugleich um 44,7% auf HK$390. Die Entscheidung folgte auf Quartalszahlen, bei denen Gewinn und Umsatz die Erwartungen verfehlt hatten.
Gewinnwachstum bleibt hinter Erwartungen zurück
CATL meldete am 20. Oktober für das dritte Quartal 2026 einen ungeprüften Nettogewinn von 21,2 Milliarden RMB. Das entsprach einem Zuwachs von 14,5% gegenüber dem Vorjahr. Analysten hatten Medienberichten zufolge ein Gewinnwachstum von 41,2% erwartet.
Der Umsatz stieg im selben Quartal um 58,6% auf 165,2 Milliarden RMB. Auch damit blieb CATL hinter den Prognosen zurück. Reuters bezeichnete das Gewinnwachstum als das schwächste seit fast zwei Jahren und verwies auf intensiveren Wettbewerb sowie langsamere chinesische Autoverkäufe.
Medienberichten zufolge gehörten die enttäuschenden Ergebnisse, der zunehmende Wettbewerb im Batteriemarkt und die schwächeren Autoverkäufe zu den Auslösern des anschließenden Kursrückgangs.
UOB senkt Ziel und Gewinnprognosen
UOB Kay Hian hatte bereits am 22. Oktober seine Kaufempfehlung für CATL bestätigt, das Kursziel für die A-Aktien jedoch gesenkt. Statt zuvor RMB585,00 setzte das Haus nun RMB470,00 an.
Zugleich reduzierte UOB Kay Hian seine Nettogewinnprognosen für 2026 bis 2028. Die Kürzungen betrugen für die drei Jahre jeweils 5%, 10% und 16%. Das Analysehaus erwartete, dass CATL einen Teil der Steuererhöhungen tragen müsse.
Bei der Batterieentwicklung hielt CATL dagegen an seinem Zeitplan fest: Laut Fachmedien erklärte das Unternehmen am Dienstag gegenüber Investoren, die Forschung an reinen Feststoffbatterien fortzusetzen. Eine Produktion in Kleinserie erwartete CATL für 2027.
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