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CATL: 52,45% Umsatzwachstum im Q1

CATL übertrifft mit starkem Quartalsumsatz die Erwartungen und gründet eine Tochter für die Rohstoffsicherung.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Umsatzplus von 52 Prozent
  • Marktanteil über 50 Prozent in China
  • Gründung einer Rohstoff-Tochter
  • HSBC hebt Kursziel an

CATL liefert zum Jahresauftakt 2026 beeindruckende Zahlen. Der Batteriehersteller übertrifft die Analystenerwartungen deutlich. Parallel dazu treibt das Management die vertikale Integration voran. Eine neue Tochtergesellschaft soll künftig die Rohstoffversorgung sichern.

Im ersten Quartal stieg der Umsatz im Jahresvergleich um rund 52 Prozent auf 129,1 Milliarden Yuan. Der Nettogewinn kletterte im gleichen Schritt auf 20,7 Milliarden Yuan.

Damit schlug CATL die Konsensschätzungen beim Umsatz um satte 40 Prozent. Ein massiver Vorsprung. Zwei Faktoren trieben dieses Wachstum. Der Marktanteil bei E-Auto-Batterien in China überschritt erstmals die Marke von 50 Prozent. Hinzu kommt das margenstarke Geschäft mit Energiespeichern. Dieses machte rund ein Viertel der Auslieferungen aus.

Kontrolle über die Lieferkette

Der Vorstand beschloss obendrein die Gründung einer neuen Tochtergesellschaft. Das Startkapital beträgt 30 Milliarden Yuan. Das Unternehmen bündelt hier künftig die weltweite Rohstoffsuche und Metallverarbeitung. CATL wandelt sich damit vom reinen Zellfertiger zum integrierten Rohstoffkonzern.

An der Börse kommt diese Strategie gut an. Die Aktie notiert aktuell bei 445,00 Yuan. Das entspricht einem Tagesplus von gut vier Prozent. Damit rückt das 52-Wochen-Hoch von 453,98 Yuan in greifbare Nähe.

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Analysten heben Kursziele an

Die Investmentbank HSBC reagierte umgehend auf die Quartalszahlen. Die Analysten bestätigten ihre Kaufempfehlung. Sie hoben das Kursziel für die Festland-Aktien auf 547 Yuan an. Für die in Hongkong gelisteten Papiere liegt das Ziel nun bei 790 Hongkong-Dollar.

Die Experten verweisen auf die hohe Auslastung der Fabriken. CATL baut seine globale Produktion weiter aus. Die Arbeiten an den neuen Werken in Ungarn und Indonesien laufen nach Plan. Das sichert dem Konzern weitere Marktanteile.

Die Weichen für das zweite Quartal sind gestellt. HSBC rechnet mit einer anhaltend hohen Produktionsauslastung von bis zu 90 Prozent. Der Ausbau der Energiespeicher und die eigene Rohstoffförderung machen CATL künftig unabhängiger von externen Preisschwankungen.

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