Catalyst Metals setzt am Old-Highway-Goldprojekt in Westaustralien auf Wachstum unter Tage. Neue Bohrergebnisse aus den Zonen 400 und 250 deuten darauf hin, dass der Konzern die Lebensdauer der Lagerstätte ausdehnen und mehr Erz in höherer Qualität erschließen kann.
Der Markt reagierte nervös. Die Aktie verlor heute 7,93 Prozent auf 5,46 AUD und notiert damit wieder deutlich unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 6,17 AUD.
Mehr Tiefe, längere Laufzeit
Im Zentrum der jüngsten Arbeiten steht Zone 400. Dort erwartet Catalyst zunächst eine Minenlaufzeit von vier Jahren bei rund 35.000 Unzen Gold pro Jahr. Genau an dieser Stelle soll die laufende Bohrkampagne zusätzliche untertägige Ressourcen nachweisen.
Auch Zone 250 liefert Hinweise auf weiteres Potenzial. Dort meldete das Unternehmen unter anderem einen Abschnitt mit 6 Metern bei 4,1 Gramm Gold je Tonne aus 350 Metern Tiefe. Solche Treffer sind wichtig, weil sie den Übergang von einer kleinen Tagebau- zu einer größeren Untertageproduktion stützen können.
Old Highway liegt rund 40 Kilometer südlich der Plutonic-Verarbeitungsanlage. Der Standort ist für Catalyst deshalb mehr als nur ein Nebenprojekt. Er passt direkt in die Strategie, bestehende Infrastruktur besser auszulasten und hochgradiges Material früher in die Produktion zu ziehen.
Der größere Plan im Plutonic-Gürtel
Old Highway ist Teil des breiteren Plutonic-Goldgürtels, der für Catalyst zur Kernbasis geworden ist. Der Konzern will die Jahresproduktion mittelfristig von etwa 100.000 Unzen auf 200.000 Unzen steigern. Der Zeithorizont dafür liegt bei zehn Jahren.
Parallel dazu meldete Catalyst zuletzt auch starke Bohrergebnisse aus der Cinnamon-Untertage-Lagerstätte. Dort hat sich die Streichlänge der Mineralisierung auf 700 Meter erweitert, ein Plus von 75 Prozent gegenüber früheren Angaben. Das spricht für ein weiteres künftiges Erzmaterial für die Plutonic-Anlage.
Finanziell ist das Unternehmen dabei nicht eng geschnürt. Zum Ende des vorherigen Halbjahres verfügte Catalyst über 338 Millionen australische Dollar an Liquidität, inklusive Cash und Goldbarren. Das verschafft Spielraum, um die laufenden Bohrprogramme weiter durchzuziehen.
Am Ende hängt viel davon ab, ob die nächsten Bohrphasen die heutigen Hoffnungspunkte bestätigen. Gelingt das, könnte Old Highway von einem ergänzenden Projekt zu einem deutlich wichtigeren Baustein im Produktionsverbund werden.
Catalyst Metals-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Catalyst Metals-Analyse vom 18. Mai liefert die Antwort:
Die neusten Catalyst Metals-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Catalyst Metals-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 18. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Catalyst Metals: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
