Die Carnival Luminosa legt heute in San Francisco ab — erstmals macht der Kreuzfahrtkonzern die kalifornische Metropole zu einem regulären Saisonsheimhafen an der Westküste. Operativ ein Schritt nach vorn, an der Börse läuft es zuletzt weniger rund.
Luminosa erschließt neuen Heimathafen
Das Schiff absolvierte zuvor eine 22-tägige Transpacific-Überfahrt von Brisbane, Australien, bevor es nun von San Francisco aus Alaska-Kreuzfahrten anbietet. Bis zum 10. September 2026 stehen 10-tägige Routen auf dem Programm — montags und donnerstags, mit Stopps in Juneau, Skagway, Ketchikan und Prince Rupert sowie Gletscherkruisen durch den Tracy Arm Fjord.
Das Alaska-Programm von Carnival umfasst 2026 insgesamt 53 Fahrten. Neben der Luminosa in San Francisco operieren die Carnival Miracle und die Carnival Spirit ab Seattle. Der Port of Seattle erwartet laut Prognosen ein Rekordniveau bei den Passagierzahlen in dieser Saison — Alaska gilt als einer der stärksten Wachstumsmärkte im nordamerikanischen Kreuzfahrtgeschäft.
Breites Programm an der Westküste
Die Luminosa beschränkt sich nicht auf Alaska. Zehn viertägige Baja-Mexico-Kreuzfahrten nach Ensenada ergänzen den Fahrplan zwischen April und August. Den Saisonabschluss bildet eine 18-tägige Transpacific-Reise im Rahmen der „Carnival Journeys“-Reihe: Am 20. September bricht das Schiff von San Francisco auf, besucht Alaska-Häfen und setzt anschließend Kurs auf Japan — mit Stopps in Otaru und Kobe, Endpunkt ist Yokohama.
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Das Schiff fasst knapp 2.830 Passagiere und bringt damit erstmals nennenswerte Kapazität aus San Francisco heraus.
Aktie unter Druck
Während das operative Programm Fahrt aufnimmt, zeigt die Carnival-Aktie charttechnische Schwäche. Mit einem Minus von knapp 13 Prozent seit Jahresbeginn notiert der Titel bei rund 23 Euro — rund 20 Prozent unterhalb des 52-Wochen-Hochs von 28,75 Euro aus dem Februar. Der RSI liegt bei 43, die Aktie handelt unterhalb ihres 200-Tage-Durchschnitts von 24,67 Euro.
Immerhin: Vom 52-Wochen-Tief bei 16,18 Euro, das Ende April 2025 markiert wurde, hat sich die Aktie inzwischen deutlich erholt. Ob die starke Alaska-Nachfrage und der Westküsten-Ausbau den Kurs mittelfristig stützen, hängt auch davon ab, wie Carnival die nächsten Quartalszahlen präsentiert — der Markt erwartet Belege, dass die gestiegene Kapazität auch die Erträge trägt.
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