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Carnival Aktie: Morgan Stanley dreht die Stimmung

Morgan Stanley bewertet Carnival nach Kursverlusten wieder attraktiv und hebt das Rating an. Der nächste Quartalsbericht am 27. März wird zur wichtigen Weichenstellung.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Rating-Hochstufung von Morgan Stanley auf Overweight
  • Kursziel wird leicht auf 31 US-Dollar gesenkt
  • Quartalszahlen am 27. März als nächster Prüfstein
  • Geringere Nahost-Exposition als Wettbewerbsvorteil

Eine Hochstufung von Morgan Stanley trifft auf eine Aktie, die seit Jahresbeginn rund 18 Prozent verloren hat. Analyst Jamie Rollo sieht das Pendel nun auf der anderen Seite: Der Kursrückgang habe die gesenkten Gewinnerwartungen mittlerweile überkompensiert — das Chance-Risiko-Verhältnis sei wieder attraktiv.

Upgrade trotz gesenktem Kursziel

Morgan Stanley hebt die Einstufung von „Equal Weight“ auf „Overweight“ an, senkt gleichzeitig das Kursziel leicht von 33 auf 31 US-Dollar. Ein scheinbarer Widerspruch, der sich aber erklärt: Nicht die Fundamentaldaten haben sich verbessert, sondern die Bewertung ist nach dem Kursrückgang günstiger geworden. Als zusätzliches Argument führt Rollo an, dass Carnival im Vergleich zu Wettbewerbern weniger im Nahen Osten exponiert ist — ein Vorteil in einem geopolitisch unruhigen Umfeld.

Historisch zeigten Kreuzfahrtaktien nach deutlichen Rückgängen oft starke Erholungen. Ob sich dieses Muster wiederholt, wird der Quartalsbericht am 27. März zeigen.

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Quartalszahlen als nächster Prüfstein

Die Konsenserwartung liegt bei einem Gewinn je Aktie von 0,18 US-Dollar und einem Umsatz von rund 6,13 Milliarden US-Dollar. Carnival selbst hatte zuletzt 0,17 US-Dollar je Aktie in Aussicht gestellt — die Messlatte liegt also knapp darüber. Für das Gesamtjahr 2026 steht eine Prognose von 2,48 US-Dollar je Aktie im Raum.

Die entscheidende Frage im Konferenzgespräch am Morgen des 27. März wird sein, ob das Management diese Jahresprognose angesichts der aktuellen Rahmenbedingungen bestätigt. Treibstoffkosten bleiben dabei ein strukturelles Risiko: Jede Bewegung des Ölpreises um 10 US-Dollar je Barrel schlägt spürbar auf den Jahresgewinn durch — und Carnival sichert sich gegen dieses Risiko derzeit nur begrenzt ab. Auch die Zinspolitik der Fed, die ihren Leitzins zuletzt unverändert ließ, hält die Finanzierungskosten für das schuldenbelastete Unternehmen auf einem relevanten Niveau.

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