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Cardano: Netzwerk explodiert, Kurs schläft

Trotz massiv gestiegener Nutzerzahlen und Transaktionen notiert der ADA-Kurs nahe seinem Jahrestief. Großinvestoren nutzen die Schwäche zum Aufbau von Positionen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Netzwerkaktivität erreicht historische Höchststände
  • ADA-Kurs notiert deutlich unter Jahreshoch
  • Großinvestoren kaufen während der Schwächephase
  • Wichtiges Netzwerk-Upgrade für Juni geplant

Tägliche Nutzeradressen um 1.400 Prozent gestiegen, Transaktionsvolumen um 4.000 Prozent — und der ADA-Kurs notiert trotzdem nahe seinem Jahrestief. Diese Schere zwischen Netzwerkaktivität und Kursentwicklung ist das beherrschende Thema rund um Cardano im April 2026.

On-Chain-Daten auf Rekordniveau

Laut Everstake kletterten die täglichen aktiven Adressen im Cardano-Netzwerk in drei Monaten auf rund 12.000. Das Transaktionsvolumen zog auf rund 120.000 Transaktionen an. Beide Werte markieren eine der aktivsten Phasen in der Geschichte des Netzwerks.

Der Kurs spiegelt das nicht wider. ADA notiert bei 0,26 USD — rund 73 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 0,96 USD. Seit Jahresbeginn hat die Kryptowährung mehr als ein Viertel ihres Wertes verloren.

Parallel dazu akkumulieren Großinvestoren. Wallets mit mehr als 10 Millionen ADA erreichten Anfang April ein Vier-Monats-Hoch von 424 Adressen. Diese Adressen kauften während der Kursschwäche rund 819 Millionen ADA.

Hoskinson greift Bitcoin an

Gründer Charles Hoskinson sorgte am 16. April für Aufsehen. Er bezeichnete den Bitcoin Improvement Proposal BIP-361 als „legalisierten Diebstahl“. Der Vorschlag soll das Bitcoin-Netzwerk vor künftigen Quantencomputer-Angriffen schützen — durch das Einfrieren gefährdeter Coins. Hoskinson argumentiert, der Prozess würde rund 1,7 Millionen BTC unwiederbringlich machen, darunter Satoshis Coins. Er stellte Cardanos On-Chain-Governance-Modell als Alternative dagegen.

Van-Rossem-Hard-Fork im Anmarsch

Das Entwicklungsteam plant den sogenannten Van-Rossem-Hard-Fork für Ende Juni 2026 auf dem Mainnet. Das Upgrade — intern als Protocol 11 bezeichnet — gilt als das bedeutendste seit dem Vasil-Hard-Fork. Es verbessert Plutus V3 und erhöht den Smart-Contract-Durchsatz spürbar.

Ein Speicher-Problem im Pre-Release verursachte rund 6 GB zusätzlichen RAM-Verbrauch. Das Team hat bereits ein gepatchtes Release vorbereitet. Der Zeitplan bleibt unverändert.

In der Entwicklungswoche Mitte April reichte das Team über 735 Commits ein. Das Open Interest bei ADA-Derivaten stieg auf rund 435 Millionen USD — ein Zeichen, dass Marktteilnehmer das Upgrade aktiv einpreisen.

Rückenwind kommt auch von außen: Der Clarity Act, ein US-Regulierungsrahmen für Krypto-Assets, soll noch im April den Senat-Bankenausschuss passieren. NYSE-Veteran Tom Farley nannte Cardano in einem Interview in einem Atemzug mit Ethereum, Solana und Ripple. Kein schlechtes Umfeld für ein Netzwerk, das gerade so aktiv ist wie selten zuvor.

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