Starker Netzwerkausbau, schwache Kurse. Bei Cardano klaffen technischer Fortschritt und Marktbewertung weit auseinander. Das Blockchain-Projekt meldet wichtige Meilensteine bei Compliance und DeFi. Der ADA-Token notiert derweil nahe seinem Jahrestief.
Fokus auf Compliance
Seit Montag ist Cardano vollständig in die Analyseplattform Scorechain integriert. Finanzinstitute und Börsen können Transaktionen nun in Echtzeit überwachen. Das System bewertet Risiken automatisch. Die Entwickler haben die Werkzeuge speziell auf das UTXO-Modell von Cardano zugeschnitten. Dieses Modell bündelt mehrere Ein- und Ausgänge in einer einzigen Transaktion. Für die Cardano Foundation ist diese Infrastruktur ein wichtiger Schritt. Sie soll die regulatorische Akzeptanz des Netzwerks erhöhen.
Angriff auf Bitcoin-Liquidität
Parallel dazu greift Gründer Charles Hoskinson nach neuer Liquidität. Er stellte am Sonntag eine Bitcoin-DeFi-Strategie vor. Das Ziel: Bitcoin-Nutzer sollen indirekt Netzwerkgebühren in ADA bezahlen. Dies geschieht über die Partner-Chain Midnight und das Protokoll Pogun. Wer Bitcoin für Lending-Dienste nutzt, erzeugt so eine dauerhafte Nachfrage nach dem Cardano-Token. Midnight startete bereits im März sein Mainnet. Es dient als datenschutzorientierte Ebene für diese Anwendungen.
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Auch intern stehen wichtige Entscheidungen an. Das Netzwerk befindet sich in einer kritischen Governance-Phase. Bis zum 24. Mai stimmen Delegierte über das Budget für das kommende Jahr ab. Entwickler Input Output fordert rund 47 Millionen US-Dollar. Mit diesem Geld will das Team die Kerninfrastruktur fertigstellen. Im zweiten Quartal folgt dann der geplante Van-Rossum-Hard-Fork. Dieses Update finalisiert die vollständige On-Chain-Governance.
Kurs bleibt unter Druck
Am Markt verpuffen diese Nachrichten bislang. Der ADA-Kurs reagiert verhalten und pendelt um 0,25 US-Dollar. Seit Jahresbeginn verzeichnet der Token ein Minus von rund 29 Prozent. Vom Jahreshoch bei 0,96 US-Dollar ist Cardano weit entfernt.
Die Folge: Frust bei Langzeitinvestoren. Im Derivatemarkt zeigt sich indes leichte Bewegung. Das Open Interest stieg zuletzt auf rund 465 Millionen US-Dollar. Positive Funding-Raten deuten auf eine leicht bullische Stimmung unter kurzfristigen Händlern hin.
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