Der Kursverfall bei Cardano nimmt historische Ausmaße an. Die Kryptowährung notiert bei nur noch 0,14 US-Dollar. Seit Jahresbeginn hat der Token fast 60 Prozent seines Wertes verloren. Ein brutaler Absturz. Parallel dazu baut das Netzwerk seine technische Basis aus. Ein massiver institutioneller Katalysator rückt in greifbare Nähe.
Der Weg zum Spot-ETF
Am 9. August 2026 erreicht Cardano einen entscheidenden Meilenstein. Dann endet die sechsmonatige Pflichtlaufzeit für ADA-Futures an der CME-Börse. Diese Frist verlangt die US-Börsenaufsicht SEC zwingend für neue Krypto-ETFs. Danach öffnet sich das Zeitfenster für einen beschleunigten Zulassungsprozess.
Vermögensverwalter bringen sich bereits in Stellung. Grayscale plant die Umwandlung seines bestehenden Cardano-Trusts in einen börsengehandelten Fonds. Das Produkt soll unter dem Kürzel GADA starten. Der Vermögensverwalter stockte den ADA-Anteil in seinem Smart Contract Fund kürzlich auf über 18 Prozent auf. Im gleichen Schritt reduzierte das Unternehmen seine Ethereum-Position.
Die regulatorische Hürde bleibt hoch. Zwar hat die SEC ihre Klagen gegen Coinbase und Binance abgewiesen. Eine formelle Einstufung von ADA als Rohstoff fehlt jedoch weiterhin. Aktiviert Grayscale seinen Antrag im August, muss die Behörde innerhalb von 75 Tagen entscheiden. Spätestens Ende Oktober gäbe es dann Klarheit.
Technisches Fundament wächst
Abseits der Börsenpläne liefert das Entwicklerteam. Mitte Juni aktivierte das Netzwerk das sogenannte van Rossem-Update. Es ist die erste Hard Fork unter der direkten Kontrolle der Community. Das Update verbessert die Leistung von Smart Contracts. Parallel dazu läuft das Leios-Testnetzwerk für höhere Transaktionsraten.
Die Anleger honorieren diese Fortschritte aktuell nicht. Der RSI-Indikator signalisiert mit einem Wert von rund 25 eine starke Überverkaufung. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch beträgt mittlerweile fast 86 Prozent. Dennoch halten die Nutzer dem Netzwerk die Treue. Über 60 Prozent aller zirkulierenden ADA-Token liegen in Staking-Pools.
Diese hohe Beteiligung verringert den Verkaufsdruck. Sie stützt den Preis aber kaum. Ein Grund dafür ist das schwache Ökosystem. Mit einem hinterlegten Kapital von rund 171 Millionen US-Dollar hinkt Cardano der Konkurrenz deutlich hinterher. Auch die Transaktionsgeschwindigkeiten bremsen das Wachstum.
Die kommenden Wochen definieren die Richtung für den Rest des Jahres. Am 9. August fällt der Startschuss für die ETF-Anträge. Lehnt die SEC ab, droht ein weiterer Vertrauensverlust. Gibt die Behörde grünes Licht, strömt institutionelles Kapital in den Markt. Das würde die Liquidität drastisch erhöhen.
Cardano: Kaufen oder verkaufen?! Neue Cardano-Analyse vom 28. Juni liefert die Antwort:
Die neusten Cardano-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Cardano-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 28. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Cardano: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
