Canopy Growth hat am Freitag Zahlen vorgelegt, die die Verluste deutlich drücken. Gleichzeitig kommt heute ein Analysten-Downgrade – und erinnert daran, dass der Weg zur Profitabilität noch nicht als Selbstläufer gilt. Wie belastbar ist die Trendwende in den Ergebnissen wirklich?
Wichtige Punkte auf einen Blick:
– Umsatz im Quartal: C$75 Mio. (gegenüber Vorjahr unverändert)
– Nettoverlust: C$62,6 Mio. (um 49% verringert)
– Adjusted EBITDA: Verlust auf C$2,9 Mio. reduziert (bisher engster Quartalsverlust nach dieser Kennzahl)
– Liquidität: C$371 Mio. Cash; C$146 Mio. Netto-Cash
– Heute: Wall Street Zen stuft von „Hold“ auf „Sell“ ab
Zahlen: Verlust schrumpft, Umsatz stagniert
Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 (per 31. Dezember 2025) blieb der Umsatz mit C$75 Millionen auf Vorjahresniveau. Beim Ergebnis sieht es klar besser aus: Der Nettoverlust sank im Jahresvergleich um 49% auf C$62,6 Millionen.
Besonders auffällig: Der adjusted EBITDA-Verlust ging auf C$2,9 Millionen zurück – laut Unternehmen der bisher niedrigste Quartalsverlust nach dieser Messgröße. An der Börse fiel die Reaktion am Freitag dennoch eher verhalten aus: Die Aktie schloss bei 1,10 US-Dollar, ein Plus von rund 1,85%.
Licht und Schatten in den Segmenten
Im Kanada-Geschäft zeigte sich Stabilität bis Wachstum:
– Kanadisches Medizinalcannabis: +15% auf C$23 Mio.
– Kanadischer Freizeitmarkt: +8% auf C$23 Mio.
Dagegen gab es im internationalen Cannabisgeschäft Gegenwind: Der Umsatz fiel um 31% gegenüber dem Vorjahr. Die Tochter Storz & Bickel (Vaporizer) kam auf C$23 Millionen Umsatz. Das waren 9% weniger als vor einem Jahr, aber 45% mehr als im zweiten Quartal.
Das Management verwies zudem auf Kostendisziplin: Seit März 2025 seien C$29 Millionen an annualisierten Einsparungen erzielt worden. Am Ziel, im Geschäftsjahr 2027 ein positives adjusted EBITDA zu erreichen, hält das Unternehmen fest.
Bilanz im Fokus: Laufzeit bis 2031 verlängert
Zum Quartalsende meldete Canopy Growth C$371 Millionen an Barmitteln und eine Netto-Cash-Position von C$146 Millionen. Wichtig ist auch, was nach dem Quartal passiert ist: Im Januar wurde eine strategische Rekapitalisierung abgeschlossen. Die $150-Millionen-Transaktion verlängerte die Fälligkeiten der Schulden bis 2031.
Als nächster operativer Baustein steht der Abschluss der MTL-Cannabis-Übernahme an. Der Deal soll laut Plan im laufenden Quartal abgeschlossen werden und nach Erwartung des Managements margensteigernd wirken – ein möglicher Rückenwind auf dem Weg Richtung Profitabilität.
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