Mit dem Start eines neuen Bohrprogramms in Patos und dem gleichzeitigen Abschluss einer Finanzierungsrunde über 4,6 Millionen kanadische Dollar schließt Canamera Energy Metals das erste Quartal 2026 mit Schwung ab. Das Unternehmen baut sein brasilianisches Seltene-Erden-Portfolio konsequent aus — die entscheidenden Bohrergebnisse stehen jedoch noch aus.
Patos als dritter Standort in Minas Gerais
Am 25. März startete Canamera ein Bohrprogramm mit zehn Auger-Bohrungen über insgesamt rund 100 Meter am Projekt Patos in Presidente Olegário, Minas Gerais. Ziel ist die Bewertung des Potenzials für ionische Ton-Seltene-Erden-Mineralisierung — als Due-Diligence-Maßnahme vor einem möglichen Optionsvertrag auf das Grundstück.
Das Areal umfasst knapp 16.000 Hektar unter acht Schürflizenzen, liegt rund 330 Kilometer von Belo Horizonte entfernt und ist per Straße erreichbar. Die Proben sollen beim zertifizierten Labor SGS GEOSOL in Vespasiano analysiert werden. Patos ergänzt die laufenden Arbeiten an den Projekten Turvolândia und São Sepé und ist damit bereits der dritte ionische Ton-Standort des Unternehmens in Brasilien.
Geologische Grundlage aus Turvolândia
Die bisherigen Ergebnisse aus Turvolândia liefern den geologischen Rahmen für die Expansion. Aus den ersten 27 von 55 Bohrungen wurden Spitzenwerte von 6.431 ppm Gesamtseltenerdoxide gemessen, mit einem Anteil magnetkritischer Oxide von bis zu 42 Prozent. Neun dieser Bohrungen mussten wegen Bodenbedingungen vorzeitig gestoppt werden — ein Hinweis darauf, dass die Mineralisierung in der Tiefe weiterreichen könnte.
Vom gesamten 1.000-Meter-Programm sind 721 Meter abgeschlossen, 317 Meter Analyseergebnisse stehen noch aus.
Kapitalrunde abgeschlossen
Einen Tag nach der Patos-Ankündigung bestätigte Canamera den Abschluss eines kombinierten Finanzierungspakets. Insgesamt wurden 4,613 Millionen kanadische Dollar eingeworben — davon rund 2,1 Millionen über eine nicht vermittelte Privatplatzierung zu 0,55 kanadischen Dollar je Einheit. Jede Einheit enthält eine Aktie sowie einen halben Warrant, der zum Kauf weiterer Aktien zu 0,65 kanadischen Dollar innerhalb von 24 Monaten berechtigt.
Die Mittel sollen für den Projektfortschritt, bestehende Akquisitionsverpflichtungen sowie allgemeine Betriebskosten eingesetzt werden.
Kurs unter Druck
Trotz der operativen Aktivitäten reagierte der Markt verhalten. Die Aktie notiert aktuell bei rund 0,21 Euro und damit knapp am 52-Wochen-Tief — ein Rückgang von fast 40 Prozent gegenüber dem Stand vor 30 Tagen. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch beträgt über 70 Prozent.
Die ausstehenden Assay-Ergebnisse aus Turvolândia sowie die bevorstehenden Laboranalysen aus Patos werden zeigen, ob die geologische These trägt. Bis dahin bleibt das Unternehmen ein reines Explorationsprojekt mit entsprechend hohem Risikoprofil.
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