Seltene Erden, Uran, drei Kontinente — und in den kommenden Wochen könnten an mehreren Fronten gleichzeitig wichtige Daten eintreffen. Canamera Energy Metals steht vor einer der ergebnisreichsten Phasen seiner bisherigen Geschichte.
Garrow-Survey liefert erste moderne Datenbasis
Am 8. April 2026 veröffentlichte das Unternehmen die Ergebnisse einer Airborne-Magnetik-Vermessung über seinem Garrow-Projekt in Ontario. Die Erhebung umfasste 463,7 Linienkilometer und wurde in 50 Metern Flughöhe bei 100-Meter-Linienabstand durchgeführt — der erste moderne geophysikalische Datensatz, der je über dieser Liegenschaft erhoben wurde.
Das Ergebnis: eine breite magnetische Anomalie im westlichen Teil des Projektgebiets, die räumlich mit erhöhten Seltenerdwerten aus regionalen Seesedimentproben des Ontario Geological Survey übereinstimmt. Das Garrow-Projekt liegt im Grenville-Terran, einer Gesteinsformation, die in Ostontario für alkaline und karbonatitische Mineralisierungen bekannt ist.
Die Magnetikdaten werden nun mit geochemischen Seesedimentdaten integriert, um Prioritätsziele für Bodenarbeiten zu definieren. Geplant sind geologische Kartierungen, Prospektierung und Bodengeochemie. Details zum Umfang und Zeitplan des Bodenprogramms will das Unternehmen in Kürze bekanntgeben.
Mehrere Datenpunkte rücken näher
Garrow ist nur eine von mehreren laufenden Aktivitäten. In Brasilien laufen Bohrassays beim Turvolândia-Projekt: Erste 350-Meter-Schneckenbohrungen hatten Intervalle mit über 6.000 ppm Gesamtseltenerdoxid (TREO) geliefert. Die verbleibenden Assaydaten sowie weitere Bohrphasen wurden Ende März 2026 für einen Zeitraum von sechs bis acht Wochen angekündigt — ein Zeitfenster, das nun unmittelbar bevorsteht.
In Colorado läuft geophysikalische Modellierung am Iron Hills Alkalikomplex, während in Wyoming historische Daten für das Great Divide Uranprojekt ausgewertet werden. Für das neu optionierte Waterslide-Projekt in Ontario — 2.300 Hektar mit Uran-, Thorium- und Seltenerdvorkommen — sollen die Details zum geplanten Airborne-Survey und dem Frühjahrs-Beprobungsprogramm bis Ende April 2026 veröffentlicht werden.
Rückenwind durch chinesische Exportkontrollen
Der makroökonomische Rahmen begünstigt das Unternehmen. China kontrolliert rund 60 Prozent der globalen Seltenerdförderung und etwa 91 Prozent der Trenn- und Raffineriekapazitäten. Seit April 2025 gelten chinesische Exportkontrollen für sieben schwere Seltenerdelemente sowie alle damit verbundenen Verbindungen, Metalle und Magnete — mit spürbaren Folgen für Automobilhersteller in den USA und Europa, die teils Produktionslinien drosseln mussten.
Canamera positioniert sich als westlicher Alternativlieferant, mit ionischen Ton-REE-Projekten in Brasilien und kritischen Mineralvorkommen in Nordamerika. Die dafür nötige Kapitalbasis hat das Unternehmen in den vergangenen vier Monaten durch Kapitalerhöhungen von rund 10,2 Millionen kanadischen Dollar geschaffen.
Mit den Turvolândia-Assays, den Waterslide-Programmdetails und dem Garrow-Bodenprogramm stehen bis Ende April 2026 gleich mehrere konkrete Meilensteine an — die Frage ist, ob die brasilianischen Bohrergebnisse das hochgradige REE-Profil der ersten Bohrphase bestätigen können.
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