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Campbell Soup Aktie: Verschenkte Chancen?

Campbell's verfehlt Umsatz- und Gewinnerwartungen und senkt die Jahresprognose deutlich. Verbraucher weichen auf günstigere Alternativen aus, während hohe Rohstoffkosten die Margen belasten.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Umsatz und Gewinn verfehlen Analystenerwartungen
  • Jahresprognose für Umsatz und Gewinn gesenkt
  • Verbraucher weichen auf günstigere Handelsmarken aus
  • Hohe Rohstoffkosten für Verpackungen und Rindfleisch

Das Quartal lief schlecht – und die Aussichten sind noch schlechter. Campbell’s hat heute nicht nur schwache Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt, sondern gleichzeitig die Jahresprognose spürbar nach unten korrigiert. Die Aktie reagierte im vorbörslichen Handel mit einem Minus von rund fünf Prozent und notierte bei etwa 23,47 Dollar.

Zahlen verfehlen die Erwartungen

Der Umsatz im zweiten Quartal sank gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,5 Prozent auf 2,56 Milliarden Dollar – Analysten hatten mit 2,61 Milliarden Dollar gerechnet. Auch beim bereinigten Gewinn je Aktie blieb Campbell’s mit 0,51 Dollar deutlich hinter der Konsensschätzung von 0,57 Dollar zurück. Unterm Strich stand ein Nettogewinn von 145 Millionen Dollar, nach 173 Millionen Dollar im zweiten Quartal 2025.

Günstigere Alternativen machen Druck

Hinter den schwachen Ergebnissen stecken mehrere Belastungsfaktoren, die sich gegenseitig verstärken. Verbraucher mit knappem Budget weichen zunehmend auf günstigere Handelsmarken und Eigenmarken aus – ein Trend, der durch die Preiserhöhungen der vergangenen Jahre zusätzlich angeheizt wurde. Gleichzeitig drücken höhere Rohstoffkosten auf die Margen: Aluminium und Stahl für Verpackungen sind durch Zölle teurer geworden, und Rindfleischpreise – ein zentraler Kostenfaktor für die Suppensparte – haben in den USA neue Rekordstände erreicht, nachdem anhaltende Dürren die Rinderbestände auf den niedrigsten Stand seit 75 Jahren gedrückt haben.

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Das schlägt sich nun auch in der Jahresprognose nieder. Campbell’s erwartet für das Gesamtjahr 2026 einen organischen Umsatzrückgang von einem bis zwei Prozent – bislang war die Spanne von minus ein Prozent bis plus ein Prozent angesetzt. Beim bereinigten Gewinn je Aktie rechnet das Unternehmen nun mit 2,15 bis 2,25 Dollar, statt der zuvor avisierten 2,40 bis 2,55 Dollar. Das ist ein merklicher Rückschritt, der vor allem auf das schwächelnde Snack-Segment sowie geplante zusätzliche Handelsinvestitionen zurückzuführen ist.

Die Aktie befindet sich damit klar im Abwärtstrend. Ob das Unternehmen im zweiten Halbjahr 2026 gegensteuern kann, hängt wesentlich davon ab, wie sich Konsumstimmung und Rohstoffkosten entwickeln – beides Faktoren, die Campbell’s nur begrenzt selbst beeinflussen kann.

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