Rekord-EBITDA, ein Liefervertrag mit Indien, eine starke Bilanz — und trotzdem gibt die Aktie nach. Bei Cameco läuft gerade eine klassische Verschnaufpause, die weniger mit dem Unternehmen selbst zu tun hat als mit dem Gesamtbild im Uransektor.
Institutionelle Umschichtung und technische Marken
Am 29. März meldete Klein Pavlis & Peasley Financial eine Reduzierung ihrer Cameco-Position. Solche Umschichtungen fallen derzeit auf fruchtbaren Boden: Nach einem deutlichen Kursanstieg im frühen Jahresverlauf kühlt sich die Dynamik im Uranmarkt spürbar ab, was sektorweit Gewinnmitnahmen ausgelöst hat.
Technisch hat die Aktie zuletzt die 200-Tage-Linie bei rund 137,38 kanadischen Dollar überwunden — ein positives Signal. Allerdings stieß sie bei etwa 149,06 CAD auf Widerstand. Analysten sehen eine kurzfristige Unterstützungszone um 144,04 CAD; sollte sich die Dynamik stabilisieren, liegt das nächste Kursziel bei rund 160,89 CAD.
Solide Basis, gedämpfte Lieferziele
Das operative Fundament bleibt intakt. Für 2025 wies Cameco ein bereinigtes EBITDA von 1,9 Milliarden US-Dollar aus — nach rund 1,5 Milliarden im Vorjahr. Treiber waren höhere realisierte Uranpreise sowie wachsende Erträge aus der Beteiligung an Westinghouse Electric.
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Für 2026 plant das Unternehmen Uranlieferungen zwischen 29 und 32 Millionen Pfund. Das liegt unter den 33 Millionen Pfund aus 2025 und signalisiert eine bewusste Drosselung, mit der Cameco Produktion und Beschaffungsstrategie in Einklang bringen will.
Die Analystenmeinungen bleiben überwiegend positiv. Das Konsensus-Kursziel liegt bei 150,00 US-Dollar. TD Securities hat seine Einschätzung zuletzt angepasst, andere Häuser halten an „Outperform“- oder „Buy“-Ratings fest — gestützt auf die Tier-1-Assets und den langfristigen Liefervertrag mit Indien.
Nächste Termine im Blick
Zum Jahresende 2025 verfügte Cameco über liquide Mittel von 1,2 Milliarden US-Dollar bei einer überschaubaren Gesamtverschuldung von 1,0 Milliarden US-Dollar. Am 2. April erscheint der Management Proxy Circular, der die Hauptversammlung am 7. Mai vorbereitet. Dort dürfte die Umsetzung der Lieferstrategie und die weitere Integration von Westinghouse im Mittelpunkt stehen.
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