Caesars Entertainmentration zog diese Woche deutlich an, nachdem Susquehanna das Rating anhob und das Papier damit aus einer mehrtägigen Seitwärtsphase ausbrach. Kann die Erholung nachhaltig sein? Die Antwort hängt von bevorstehenden Geschäftszahlen und der technischen Bedeutung der nächsten Widerstandsmarke ab.
Wesentliche Fakten auf einen Blick:
– Susquehanna hob das Rating von „Neutral“ auf „Positive“; Begründung: verbessertes Chance-Risiko bei Kursnähe zu 23,00 USD und erwartete positive Gewinnrevisionen.
– Intraday-Gap am Donnerstag mit einem Tageshoch von 25,07 USD; Short-Covering spielte eine Rolle (Short-Interest rund 14,2 % des Free Floats).
– Technisch: Rückeroberung des 50-Tage-Durchschnitts bei erhöhtem Volumen; unmittelbarer Widerstand bei 26,00 USD, Unterstützung 23,00–23,50 USD.
Upgrade und technische Reaktion
Das Momentum ging von Susquehanna-Analyst Joseph Stauff aus. Er nannte zwei Triebkräfte: eine Stabilisierung der Promotion-Ausgaben in den Regionalmärkten und sequenzielle Verbesserungen in Las Vegas. Kurz nach der Meldung sprang der Kurs deutlich an und erreichte am Donnerstag ein Intraday-Hoch von 25,07 USD.
Die Rallye wurde durch Short-Covering verstärkt; das Short-Interest lag vor der Meldung bei etwa 14,2 % des Free Floats. Am Freitag schloss die Aktie bei 24,63 USD und fiel damit nur leicht vom Donnerstagshoch zurück, blieb aber klar über den mittleren Werten der Vorwoche. Das gehandelte Volumen blieb über dem 30-Tage-Durchschnitt, was auf Umschichtungen großer Marktteilnehmer hindeutet.
Fundamentale Treiber
Die Kursbewegung stützt sich nicht nur auf das Analysten-Upgrade, sondern auch auf erste Anzeichen einer Erholung in operativen Bereichen. Nach einem schwächeren dritten Quartal 2025 zeigt sich in Las Vegas ein robusteres Geschäft, vor allem dank eines stärkeren Konferenz- und Gruppenmix. Gleichzeitig normalisieren sich die hohen Promotion-Reinvestitionen in den Regionalmärkten, was Spielraum für Margenverbesserungen schafft.
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Weitere positive Faktoren: Das Digital-Geschäft weist Skalierungseffekte auf. Nach einem Rekord von 80 Mio. USD Digital-EBITDA im zweiten Quartal 2025 beobachtet der Markt nun, ob das Segment langfristig profitabel wird, ohne die früheren hohen Marketingaufwendungen. Zudem fließen erstmals volle Quartalserträge aus dem Missourisportwettenmarkt ein (Start 1. Dezember), und das Unterhaltungssegment verzeichnet höheren Publikumsverkehr am Colosseum seit dem Beginn der Jennifer-Lopez-Residency.
Ausblick
Der nächste klare Meilenstein sind die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025, die am Dienstag, dem 17. Februar, nach Börsende veröffentlicht werden. Investoren werden auf Bestätigungen der regionalen Erholung und auf Aktualisierungen zur Zielsetzung von 500 Mio. USD jährlichem Digital-EBITDA achten.
Technisch gilt: Ein nachhaltiger Durchbruch über 26,00 USD würde das Bild aufhellen und den Weg für eine größere Trendwende öffnen. Fällt die Aktie hingegen unter die 23,00–23,50-Region zurück, wäre das die erste harte Bestätigung, dass die Erholung an Dynamik verliert. Zusätzlich könnten saisonale Nachfrageschwankungen (etwa durch die Steuererstattungen im ersten Quartal) die kurzfristige Entwicklung beeinflussen.
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