Der KI-Software-Anbieter C3.ai steht weiter unter Druck – und nun kommt ein neues, beunruhigendes Signal von ganz oben. CEO Stephen Bradley Ehikian hat kurz vor Jahresende einen signifikanten Teil seiner Anteile abgestoßen. Für Anleger stellt sich die Frage, ob dies ein Zeichen mangelnden Vertrauens in die nahe Zukunft des Unternehmens ist.
Ein millionenschweres Signal
Die Transaktion sorgt für Aufsehen: Am 31. Dezember 2025 verkaufte Ehikian rund 235.000 Aktien im Wert von etwa 3,19 Millionen US-Dollar. Damit reduzierte er seine direkte Beteiligung um etwa 20%. Solche umfangreichen Verkäufe von Top-Managern werden von Märkten oft als negatives Signal gewertet, insbesondere wenn das Unternehmen wie C3.ai bereits mit schwacher Kursperformance zu kämpfen hat. Der Verkauf erfolgte zu einem Durchschnittspreis von 13,56 US-Dollar – nur knapp über dem damaligen Marktpreis.
Fundamentale Schwächen bleiben bestehen
Der Insider-Verkauf trifft auf eine ohnehin angespannte fundamentale Lage. Die jüngsten Quartalszahlen zeigten einen deutlichen Rückgang: Der Umsatz sank im Jahresvergleich um über 20% auf 75,15 Millionen US-Dollar. Zwar übertraf diese Zahl leicht die Erwartungen, doch die negative Wachstumsdynamik bereitet Investoren weiterhin Kopfzerbrechen.
Die Profitabilität ist nach wie vor nicht in Sicht. Das Unternehmen verbucht weiterhin hohe Verluste, was sich in einer negativen Eigenkapitalrendite (ROE) von über 46% und einer Marge von -108% widerspiegelt. Der Weg zu einer nachhaltigen Profitabilität nach GAAP-Standards bleibt unklar.
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Kurs nähert sich Jahrestief
Die technische Chartlage spiegelt die fundamentalen Sorgen wider. Der Kurs notiert gefährlich nahe an seinem 52-Wochen-Tief von 11,15 US-Dollar und hat seit dem Jahreshoch vor zwölf Monaten über 59% an Wert verloren. Der Abstand zu wichtigen gleitenden Durchschnitten wie dem 200-Tage-Durchschnitt von 17,08 US-Dollar beträgt fast 20% – ein klares Zeichen für den anhaltenden Abwärtstrend.
Die Analystenstimmung hat sich ebenfalls eingetrübt und tendiert zum „Reduce“. Obwohl einige Kursziele noch über dem aktuellen Niveau liegen, werden diese kontinuierlich nach unten korrigiert, um der Realität des sinkenden Kurses Rechnung zu tragen.
Die Kombination aus schrumpfenden Umsätzen, anhaltenden Verlusten und dem signifikanten Verkauf des CEOs belastet die Aktie schwer. Die Erneuerung des Joint Ventures mit Baker Hughes brachte zwar etwas Stabilität, konnte den Abwärtstrend jedoch nicht umkehren. Die nächsten Quartalszahlen müssen zeigen, ob C3.ai eine Strategie für eine echte Trendwende jenseits von Kosteneinsparungen vorlegen kann.
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