Zum ersten Mal in der Geschichte des brasilianischen Automobilmarkts führt ein chinesischer Hersteller die monatliche Verkaufsrangliste an. Im April 2026 verkaufte BYD in Brasilien 14.911 Fahrzeuge und überholte damit Volkswagen — einen Platzhirsch, der den Markt seit den 1950er-Jahren dominiert.
Das ist kein Ausreißer. Auf der Insel läuft es ähnlich.
Britischer EV-Markt: BYD vor Tesla und BMW
In Großbritannien verkaufte BYD zwischen Januar und April insgesamt 26.396 Fahrzeuge — rein elektrische Modelle und Plug-in-Hybride zusammen. Das entspricht einem Marktanteil von 9,5 Prozent im Segment der Neuen-Energie-Fahrzeuge. Bei reinen Elektroautos reichten 12.754 Einheiten für mehr als sieben Prozent Marktanteil — genug, um Tesla, Kia, BMW und Volkswagen hinter sich zu lassen.
Ladetechnik als Wachstumstreiber
Ein wesentlicher Faktor für das Wachstum könnte die neue Batterietechnologie sein. Im März stellte BYD die zweite Generation seiner Blade Battery vor, kombiniert mit der sogenannten FLASH-Ladetechnologie. Laut offiziellen Angaben lädt ein Fahrzeug damit in fünf Minuten von zehn auf 70 Prozent — und erreicht 97 Prozent in neun Minuten. Selbst bei minus 30 Grad verlängert sich der Ladevorgang nur um drei Minuten gegenüber Raumtemperatur.
Bis Ende 2026 plant BYD den Aufbau von 20.000 FLASH-Ladestationen in China, eine globale Ausrollung soll folgen.
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Starke Absatzzahlen, kurzfristiger Kursdruck
Im April 2026 lieferte BYD 321.123 Elektro- und Hybridfahrzeuge aus. Die kumulierten Verkäufe der ersten vier Monate überschritten die Marke von 1,02 Millionen Einheiten.
Analysten reagierten positiv. JPMorgan erhöhte das Kursziel für die H-Aktie von 110 auf 120 Hongkong-Dollar und hält an der Einstufung „Overweight“ fest. Citigroup verwies auf eine verbesserte Bruttomarge von 18,8 Prozent im ersten Quartal — bereinigt um Währungseffekte, die den ausgewiesenen Nettogewinn belastet hatten.
Der Kurs der H-Aktie notierte zuletzt bei 98,90 Hongkong-Dollar. Auf Wochensicht verlor das Papier rund 8,7 Prozent — auf Dreijahressicht steht ein Gesamtertrag von 25,7 Prozent. Der kurzfristige Druck steht damit in deutlichem Kontrast zur mittelfristigen Kursentwicklung, die die operative Stärke des Unternehmens widerspiegelt.
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