BYD hat die dritte Generation des Yuan Plus auf den chinesischen Markt gebracht — und das zu einem höheren Preis als das Vorgängermodell. In einem Markt, der seit Monaten von aggressiven Rabatten geprägt ist, ist das eine ungewöhnliche Ansage.
Vier Varianten, ein klares Preissignal
Der neue Yuan Plus startet bei 119.900 Yuan und reicht bis 149.900 Yuan. Das Einstiegsmodell liegt damit 3,54 Prozent über dem bisherigen Basispreis von 115.800 Yuan. Für Chinas Elektroautomarkt, wo Hersteller seit Monaten Preise senken, ist das bemerkenswert.
Das Fahrzeug basiert auf BYDs e-Platform 3.0 Evo und kommt serienmäßig mit der zweiten Generation der Blade-Batterie. Zwei Akkugrößen stehen zur Wahl: 57,5 und 68,5 Kilowattstunden, mit CLTC-Reichweiten von 540 beziehungsweise 630 Kilometern. Das technische Kernversprechen ist das Schnellladen: Von zehn auf 70 Prozent soll der Akku in rund fünf Minuten kommen.
Fahrassistenz als Aufpreis-Option
Alle Versionen außer dem Basismodell lassen sich mit dem Fahrassistenzsystem „God’s Eye B“ nachrüsten — für 12.000 Yuan Aufpreis. Das System kombiniert LiDAR mit 30 Sensoren und unterstützt unter anderem Autobahnnavigation und automatisches Einparken.
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Der Launch fällt zeitlich mit einer breiteren Offensive zusammen. Am 28. Mai will BYD eine eigene Veranstaltung zur Smart-Driving-Strategie abhalten. Intern vermeldet der Konzern bereits mehr als 2,99 Millionen Fahrzeuge mit Fahrassistenz-Ausstattung, die täglich über 190 Millionen Kilometer Fahrdaten liefern.
Produktzyklus gegen Absatzflaute
Das Timing des Launches ist kein Zufall. Im April verzeichnete BYD den achten Rückgang der Fahrzeugverkäufe in Folge — ein Minus von 15,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Yuan Plus-Refresh gibt Investoren nun einen konkreten Produktzyklus als Gegengewicht zu den makroökonomischen Sorgen.
International wird das Modell als Atto 3 verkauft und ist damit direkt an BYDs Exportstrategie geknüpft. Ob die höhere Preispositionierung im Heimatmarkt hält, wird sich in den Bestellzahlen der kommenden Wochen zeigen — spätestens mit den Mai-Verkaufsdaten Anfang Juni.
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