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BYD Aktie: Xuanji A3 mit 2.100 TOPS

BYD stellt den Hochleistungschip Xuanji A3 vor und garantiert als erster Hersteller die Haftung bei aktiviertem Fahrassistenten.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Eigener 4-Nanometer-Chip für autonomes Fahren
  • Weltweit erste Haftungsgarantie für Fahrassistenten
  • Milliardenschwere Investitionen in intelligente Fahrtechnik
  • Ausbau von God's Eye nach Brasilien ab 2027

BYD fährt in der intelligenten Fahrtechnologie schweres Geschütz auf. Der chinesische E-Auto-Riese hat einen eigenen Hochleistungschip für autonomes Fahren vorgestellt – und liefert gleich eine weltweit einmalige Versicherung mit.

Der Xuanji A3 ist ein 4-Nanometer-Chip, der für Level 3 und Level 4 ausgelegt ist. In der High-End-Konfiguration mit drei Chips erreicht das System eine Rechenleistung von über 2.100 TOPS. Die Massenproduktion läuft bereits. BYD will den Chip noch dieses Jahr in Serie verbauen.

Pionierarbeit bei der Haftung

Deutlich ungewöhnlicher ist der zweite Schritt: BYD übernimmt als erster Hersteller weltweit die volle rechtliche Haftung für Unfälle, die bei aktiviertem „God’s Eye“-Fahrassistenten passieren. Die Vollkasko-Garantie gilt für intelligentes Parken und den Stadt-Autopiloten in China – für Neukunden und Bestandsfahrer, die auf Version 5.0 upgraden. Das Assistenzpaket kostet umgerechnet rund 1.770 Dollar.

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Hinter der Initiative steht ein milliardenschweres Bekenntnis. Über 100 Milliarden Yuan (knapp 14 Milliarden Dollar) will BYD in die Entwicklung intelligenter Fahrassistenz stecken. Das Team umfasst bereits mehr als 5.000 Ingenieure.

Ausbau in Übersee

Die Technologie bleibt nicht in China. BYD-Vize Stella Li kündigte an, „God’s Eye“ ab 2027 in Brasilien einzuführen – unterstützt vom neuen Forschungszentrum in Rio de Janeiro. Parallel legt BYD in Europa zu: Die Neuzulassungen haben sich im April auf über 27.000 Fahrzeuge mehr als verdoppelt.

Am Dienstag, 9. Juni, tagt die Hauptversammlung in Shenzhen. Anleger werden dort nicht nur den Jahresabschluss 2025 absegnen. Die entscheidende Frage ist, ob die Chip-Offensive und die Haftungsgarantie eine Neubewertung der Aktie auslösen – weg vom reinen Volumenplayer, hin zum Technologieführer mit klarem Kosten- und Vertrauensvorteil.

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