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Symbolbild, KI-generiert

BYD Aktie: Tesla wird distanziert

BYD distanziert Tesla im internationalen Geschäft und erzielt höhere Margen. Barclays hält an der Kaufempfehlung fest und prognostiziert ein deutliches Aufwärtspotenzial für die Aktie.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Internationale Verkäufe steigen um 145 Prozent
  • BYD überholt Tesla in Europa im Jahresanfang
  • Bruttomarge bleibt stabil über 20 Prozent
  • Neues Werk in Ungarn startet Mitte 2026

Barclays bleibt optimistisch — und hat dafür gute Gründe. Die Investmentbank hält an ihrer Kaufempfehlung für BYD fest und sieht beim aktuellen Kursniveau ein Aufwärtspotenzial von mehr als 60 Prozent.

Internationale Offensive trägt Früchte

Die Wachstumsstory spielt sich zunehmend außerhalb Chinas ab. 2025 verkaufte BYD rund 1,05 Millionen Fahrzeuge im Ausland — ein Plus von 145 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für 2026 peilt das Unternehmen 1,5 Millionen Einheiten an. In Europa überholte BYD Tesla bereits im Januar und Februar dieses Jahres und sicherte sich damit die Spitzenposition unter den Elektroautomarken.

Auch in Märkten wie Australien, Thailand, der Türkei und Brasilien läuft das Geschäft besser als beim amerikanischen Rivalen. BYD ist mittlerweile in fast 120 Ländern aktiv — mit Produktionsstätten in Brasilien, Thailand und Indonesien sowie einem neuen Werk in Ungarn, das zur Jahresmitte 2026 anlaufen soll.

Was das Auslandsgeschäft besonders attraktiv macht: Die Fahrzeuge erzielen dort deutlich höhere Preise als im Heimatmarkt — teilweise das Doppelte. Das schlägt sich in der Marge nieder, obwohl BYD im wettbewerbsintensiven chinesischen Markt zuletzt unter Druck stand.

Starke Margen trotz schwacher Heimatbasis

Die Zahlen aus dem chinesischen Inlandsmarkt zeigen ein zwiespältiges Bild. Im März brachen die heimischen Verkäufe um mehr als 40 Prozent ein — und das, obwohl China-weit die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen insgesamt nachließ. Gleichzeitig schnellten die chinesischen EV-Exporte auf ein Rekordhoch: 349.000 Einheiten wurden im März verschifft, 140 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Etwa ein Drittel davon entfiel auf BYD.

Trotz des Gegenwinds im Inland hält das Unternehmen seine Fahrzeugbruttomarge bei über 20 Prozent — ein Wert, der die operative Widerstandsfähigkeit unterstreicht. Während Tesla mit sinkenden Absatzzahlen und zunehmend belasteten Margen kämpft, gewinnt BYD außerhalb seines Heimatmarktes kontinuierlich an Boden.

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