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Symbolbild, KI-generiert

BYD Aktie: Rekorderlös, weniger Gewinn

Der chinesische Elektroautohersteller BYD meldet für 2025 einen Rekordumsatz, während der Nettogewinn um 19 Prozent einbricht. Der intensive Preiskampf im Heimatmarkt drückt die Margen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Umsatz steigt auf Rekordhoch von 804 Mrd. Yuan
  • Nettogewinn bricht um 19 Prozent ein
  • Massive Investitionen in neue Batterietechnologie
  • Exportziel für 2026 liegt bei 1,3 Mio. Fahrzeugen

BYD hat am Sonntag seine Jahreszahlen für 2025 vorgelegt — und die erzählen eine Geschichte voller Widersprüche. Der Umsatz kletterte auf ein Rekordhoch, der Gewinn brach gleichzeitig so stark ein wie seit Jahren nicht mehr.

Preiskampf frisst Marge

Der Konzernumsatz stieg um 3,5 Prozent auf 803,97 Milliarden Yuan (rund 116 Milliarden US-Dollar). Das Autogeschäft legte dabei um 5,1 Prozent zu, während das Segment für Mobilkomponenten um 2,7 Prozent schrumpfte.

Beim Nettogewinn sieht es deutlich schlechter aus: Er fiel um 19 Prozent auf 32,62 Milliarden Yuan — der erste Gewinnrückgang seit 2021. Die Bruttomarge sank von 19,44 auf 17,74 Prozent. Haupttreiber ist der intensive Preiskampf auf dem chinesischen Heimatmarkt. Trotz der schwächeren Ertragslage schlägt der Vorstand eine Schlussdividende von 0,358 Yuan je Aktie vor.

Um der Margenerosion entgegenzuwirken, investierte BYD massiv in Technologie: Die Forschungs- und Entwicklungsausgaben stiegen um 17 Prozent auf 63,4 Milliarden Yuan. Das Ergebnis dieser Investitionen ist die im März 2026 vorgestellte „Blade 2.0″-Batterie, die eine Reichweite von bis zu 1.000 Kilometern bietet und sich in rund neun Minuten von 10 auf 97 Prozent laden lässt. Bis Ende 2026 plant BYD den Aufbau von 20.000 „Flash“-Schnellladestationen in China.

Export als Gegengewicht

Im Gesamtjahr 2025 lieferte BYD 2,26 Millionen reine Elektrofahrzeuge aus — ein Plus von 28 Prozent und mehr als Teslas 1,64 Millionen Einheiten. Allerdings trübte sich das Bild zum Jahresstart 2026 deutlich ein: In den ersten beiden Monaten brachen die Gesamtverkäufe um 36 Prozent auf 400.241 Einheiten ein.

Als Ausgleich setzt BYD verstärkt auf internationale Märkte. Das Exportziel für 2026 liegt bei 1,3 Millionen Einheiten, nach bereits über einer Million im Vorjahr — einem Wachstum von 150 Prozent. In Europa soll das neue Werk im ungarischen Szeged, dessen Produktionsstart ursprünglich für Ende 2025 geplant war, nun Mitte 2026 anlaufen und die Präsenz auf dem Kontinent weiter ausbauen.

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