BYD hat in den ersten neun Monaten 2026 nach Angaben von He Zhiqi 36,3 Milliarden RMB für Forschung und Entwicklung ausgegeben. Der geschäftsführende Vizepräsident nannte die Summe Medienberichten zufolge am 1. November. Die Entwicklungsausgaben übertrafen damit den Nettogewinn desselben Zeitraums.
Forschungsausgaben übersteigen den Gewinn
Den Nettogewinn für die ersten neun Monate bezifferte He Zhiqi auf 22,3 Milliarden RMB. Die kumulierten Forschungs- und Entwicklungsausgaben des Unternehmens hätten inzwischen mehr als 280 Milliarden RMB erreicht. Damit stellte er sowohl die Ausgaben des Berichtszeitraums als auch den langfristig aufgelaufenen Betrag heraus.
Bei den bereits veröffentlichten Quartalszahlen blieb BYD allerdings hinter den Erwartungen zurück. Im dritten Quartal 2026 erzielte das Unternehmen einen Nettogewinn von 10,02 Milliarden Yuan. Analysten hatten mit 11,4 bis 12,95 Milliarden Yuan gerechnet.
Auch der Quartalsumsatz von 221,5 Milliarden Yuan enttäuschte die Erwartungen. Medienberichten zufolge belasteten höhere Händlerrabatte auf ältere Modelle die durchschnittlichen Verkaufspreise. Nach der Zahlenvorlage gaben die Hongkonger Aktien am 30. Oktober zeitweise nach.
Auslandsgeschäft gleicht Nachfrageschwäche aus
Die vor gut einer Woche gemeldeten Oktoberzahlen zeigten zugleich einen weiteren Absatzanstieg. Laut BYD verkaufte das Unternehmen rund 490.000 Fahrzeuge mit alternativen Antrieben, ein Plus von 10,97% gegenüber dem Vorjahr. Von Januar bis Oktober blieb der Absatz dennoch um 2,16% unter dem Vorjahresniveau.
Reuters berichtete, dass sich das Wachstum gegenüber September verlangsamte. Das Auslandsgeschäft gleiche die schwache Nachfrage im Heimatmarkt und den intensiven Preiswettbewerb aus. Die Exporte stiegen im Oktober demnach um 102,8% auf rund 170.000 Fahrzeuge.
Für den gesamten Zeitraum von Januar bis Oktober meldete BYD einen Absatz von rund 3,6 Millionen Fahrzeugen.
Stand heute, 8. November: BYD – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in BYD investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 8. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.
