BYD hat am 29. Oktober für das dritte Quartal 2026 einen gestiegenen Nettogewinn gemeldet, der hinter den Analystenprognosen zurückblieb. Medienberichten zufolge erreichte der den Aktionären zurechenbare Gewinn 10 Milliarden RMB.
Der Gewinn legte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 28,08 Prozent zu. Der Umsatz stieg um 13,59 Prozent auf 221,5 Milliarden RMB.
Auslandsabsatz und neue Modellgeneration
Bei den bereits gemeldeten Oktober-Absatzzahlen verzeichnete BYD einen Anstieg der Fahrzeugverkäufe um 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt setzte das Unternehmen rund 490.000 Fahrzeuge ab, wie Reuters auf Grundlage der Unternehmensangaben berechnete.
Die Auslieferungen ins Ausland wuchsen dabei um 102,8 Prozent auf rund 170.000 Fahrzeuge. Damit fiel ihr Wachstum stärker aus als das des gesamten Fahrzeugabsatzes.
Beim bereits erfolgten Marktstart der zweiten Generation des Seal 07 brachte BYD in China sowohl eine batterieelektrische Variante als auch einen Plug-in-Hybrid auf den Markt. Die Listenpreise reichen von 139.900 RMB bis 172.900 RMB.
Abgeordnete verlangen Prüfung in Europa
In der bereits erhobenen Forderung nach einer Sicherheitsprüfung wandten sich laut Reuters 14 Mitglieder des Europäischen Parlaments an die Europäische Kommission. Sie baten darum, mögliche Sicherheitsrisiken durch Fahrzeuge von BYD zu bewerten.
Die Abgeordneten regten außerdem an, mögliche Beschränkungen zu prüfen, darunter einen Ausschluss von der öffentlichen Beschaffung. BYD erklärte dazu, dass auf Fahrzeug- und Cloud-Daten nicht aus China per Fernzugriff zugegriffen werden könne.
Die Aktie stieg am Freitag um 1,7%. Der Schlusskurs lag bei 8,54 €; damit beendete das Papier den Handelstag mit einem Kursgewinn.
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