BYD hat am Montag für Oktober einen Absatz von 490.168 Fahrzeugen mit alternativen Antrieben gemeldet. Das entspricht einem Zuwachs von 10,97% gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Zahlen sind ungeprüft; laut Reuters stiegen die Verkäufe damit den sechsten Monat in Folge.
Ausland und Elektroautos treiben Wachstum
Die Auslandslieferungen erhöhten sich Reuters zufolge um 102,8% auf 170.194 Fahrzeuge. Die Nachrichtenagentur berichtet, dass die Nachfrage außerhalb Chinas die schwache Binnennachfrage und den intensiven Preiswettbewerb auf dem Heimatmarkt ausglich. Das Auslandsgeschäft stützte damit das Absatzwachstum des Unternehmens im Oktober.
Innerhalb des Fahrzeugangebots entwickelten sich die Antriebsarten unterschiedlich. BYD verkaufte im Oktober 305.743 rein batterieelektrische Fahrzeuge, ein Plus von 37,38% gegenüber dem Vorjahresmonat. Bei den Plug-in-Hybriden sank der Absatz dagegen um 17,22% auf 177.382 Fahrzeuge.
Trotz des Oktoberwachstums blieb die Bilanz seit Jahresbeginn rückläufig: Von Januar bis Oktober summierten sich die Verkäufe auf 3.621.744 Fahrzeuge. Das waren 2,16% weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Quartalsergebnis bleibt unter Erwartungen
Am 30. Oktober berichteten Medien über einen Anstieg des auf die Aktionäre entfallenden Nettogewinns um 28%. Dieser erreichte im dritten Quartal 2026 einen Wert von 10,02 Milliarden Yuan.
Der Umsatz belief sich im selben Berichtsquartal auf 221,5 Milliarden Yuan. Sowohl beim Erlös als auch beim Gewinn verfehlte BYD die Analystenschätzungen. Reuters hatte bereits am 29. Oktober über das Gewinnwachstum und die enttäuschten Erwartungen berichtet.
Medienberichten zufolge trugen höher als erwartete Händlerrabatte auf ältere Modelle dazu bei, dass der Umsatz hinter den Schätzungen zurückblieb. Die Rabatte wurden dabei als ein Teil der Erklärung für die Umsatzabweichung genannt.
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