Im April hat BYD genau 321.123 Elektroautos und Plug-in-Hybride verkauft. Das klingt nach einer soliden Zahl — und ist es auf den zweiten Blick auch, zumindest in Teilen. Denn der Gesamtabsatz liegt noch immer unter dem Vorjahresniveau, und der heimische Markt bleibt das große Sorgenkind.
Chinas Binnenmarkt schwächelt
Der April-Absatz entspricht einem Anstieg von knapp sieben Prozent gegenüber März 2026 — saisonal also eine Erholung. Im Jahresvergleich jedoch steht BYD weiterhin im Minus. Der Rückgang speist sich vor allem aus dem chinesischen Heimatmarkt, wo der Wettbewerb unter den heimischen Herstellern zuletzt nochmals schärfer geworden ist und Preisdruck die Margen belastet.
Das Bild trübt sich ein, wenn man bedenkt, dass BYD damit seit Monaten in etwa auf dem Absatzniveau von 2024 dümpelt — ohne nennenswerten Wachstumsimpuls aus dem wichtigsten Einzelmarkt.
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Das Auslandsgeschäft als Lichtblick
Umso auffälliger ist die Gegenbewegung im Export. Das internationale Geschäft erreichte im April ein neues Rekordhoch, was zeigt, dass BYDs globale Expansion spürbar Fahrt aufnimmt. Märkte außerhalb Chinas gewinnen damit strukturell an Bedeutung für die Gesamtstrategie — ein Puffer, der den Rückgang im Inland zumindest teilweise kompensiert.
Analysten stufen die Aktie trotz der durchwachsenen Heimatmarkt-Daten als Kaufgelegenheit ein. Das Papier notiert aktuell noch auf dem Niveau von Herbst 2021 — wer damals einstieg, wartet also seit viereinhalb Jahren auf eine echte Kurserholung. Ob das Exportwachstum diesen Knoten lösen kann, wird sich an den kommenden Monatsdaten ablesen lassen.
Parallel dazu gab es zuletzt auch Gerüchte über ein mögliches Engagement in der Gläsernen Manufaktur in Dresden — Volkswagen hat entsprechende Berichte allerdings zurückgewiesen. Für BYDs Europastrategie ändert das nichts: Der Aufbau eigener Kapazitäten auf dem Kontinent bleibt ein erklärtes Ziel.
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