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Symbolbild, KI-generiert

BYD Aktie: 8,90 Euro auf 52-Wochen-Tief

BYD treibt trotz fallender Aktienkurse die weltweite Expansion voran. Der neue Great Tang und Werke in Europa, Asien und Südamerika sollen das Wachstum sichern.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Neues E-Flaggschiff Great Tang mit 150.000 Vorbestellungen
  • Globales Produktionsnetzwerk in Thailand, Brasilien und Ungarn
  • Aktie fällt auf neues Jahrestief von 8,90 Euro
  • RSI signalisiert mit 25,6 überverkauften Zustand

Starke Nachfrage, schwache Kurse. Bei BYD klaffen operative Realität und Börsenstimmung derzeit weit auseinander. Der Konzern treibt seine globale Expansion aggressiv voran. Die Aktie rutscht parallel dazu auf ein neues Jahrestief zu.

Angriff auf Europa

Das neue Elektro-Flaggschiff „Great Tang“ verzeichnet bereits über 150.000 Vorbestellungen. Mit diesem Rückenwind bereitet der Autobauer den Marktstart in Europa vor. Dafür investiert BYD massiv in lokale Produktion und Entwicklung. Die Folge: Die Abhängigkeit vom umkämpften chinesischen Heimatmarkt sinkt.

Weltweite Fabriken

Vorstandschef Wang Chuanfu gab auf der Hauptversammlung eine klare Marschroute vor. Bis 2030 will BYD der größte Autobauer der Welt werden. Dafür zieht der Konzern ein globales Produktionsnetzwerk hoch:

  • Thailand und Indonesien: Neue Werke starten die Massenproduktion.
  • Brasilien: Aufbau einer Fertigungsbasis inklusive Batteriespeicher-Produktion.
  • Ungarn: Die erste europäische Fabrik steht kurz vor dem Betriebsstart.

Auch im Heimatmarkt stabilisiert sich die Lage. Nach einem schwachen Jahresstart lieferte BYD im Mai gut 383.000 Fahrzeuge aus. Das entspricht einem leichten Plus zum Vorjahr. Damit beendet der Konzern eine achtmonatige Durststrecke.

Aktie unter Druck

Die Börse honoriert diese operativen Fortschritte bisher nicht. Am Freitag schloss das Papier bei 8,90 Euro. Damit notiert der Kurs fast exakt auf dem 52-Wochen-Tief. Seit Jahresbeginn verlor die Aktie rund ein Fünftel ihres Wertes.

Der Abstand zum gleitenden Durchschnitt der letzten 50 Tage verdeutlicht den Abwärtstrend. Der Relative-Stärke-Index fiel auf 25,6. Solche extrem niedrigen Werte signalisieren oft einen überverkauften Zustand. Wang Chuanfu hält die eigene Aktie folglich für unterbewertet.

Der europäische Marktstart des Great Tang testet nun die internationale Preismacht. Kann BYD außerhalb Chinas profitabel skalieren, bietet das aktuelle Kursniveau eine Erholungschance. Verpufft die Offensive, droht der nächste Test der charttechnischen Unterstützung.

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