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Symbolbild, KI-generiert

BYD Aktie: 52-Wochen-Tief bei 8,60 Euro

Geplante EU-Strafzölle auf chinesische Hybride drücken BYD-Aktie auf Jahrestief. Trotz Expansion in Europa bleibt der Autobauer verwundbar.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • EU plant Zölle auf Hybridimporte
  • Aktie fällt auf 52-Wochen-Tief
  • Zwei Milliarden für Ladeinfrastruktur
  • Produktion in Ungarn startet bald

Die Europäische Kommission nimmt chinesische Hybridautos ins Visier. Geplante Strafzölle treffen BYD an einer empfindlichen Stelle. Die Börse reagiert prompt. Die Aktie rutscht auf ein neues 52-Wochen-Tief.

Zölle bedrohen Europa-Strategie

Brüssel plant Ausgleichszölle auf importierte Hybridfahrzeuge aus China. Das trifft den Autobauer hart. Hybride machen einen Großteil der europäischen Verkäufe von BYD aus. Parallel dazu treibt der Konzern seine Expansion massiv voran. Bis Ende 2026 fließen rund zwei Milliarden Euro in ein europäisches Schnellladenetz. Das Ziel: 3.000 neue Stationen.

Um Importzölle zu umgehen, setzt das Management auf lokale Fertigung. Im ungarischen Szeged läuft bereits die Probeproduktion. Die Serienfertigung startet im zweiten Quartal 2026. Ein weiteres Zugpferd ist der Elektro-SUV Great Tang. Für das Flaggschiff liegen 150.000 Vorbestellungen vor.

Das internationale Geschäft wächst derweil rasant. Im Mai verkaufte BYD im Ausland über 160.000 Fahrzeuge. Das entspricht einem Plus von 80 Prozent zum Vorjahr. Diese Zahlen unterstreichen die Bedeutung der Auslandsmärkte. Der Heimatmarkt in China ist extrem umkämpft.

Aktie testet Jahrestief

An der Börse überwiegt die Skepsis. Die BYD-Aktie verlor am Montag spürbar und fiel auf 8,68 Euro. Im Tagesverlauf testete das Papier exakt das 52-Wochen-Tief von 8,60 Euro. Seit Jahresbeginn summiert sich der Verlust auf rund 21 Prozent.

Auch die Charttechnik liefert kaum Hoffnung. Der Kurs notiert weit unter der 200-Tage-Linie. Diese verläuft aktuell bei 10,91 Euro. Der RSI-Indikator signalisiert mit einem Wert von 23 zwar eine stark überverkaufte Situation. Käufer bleiben bislang jedoch fern.

Die kommenden Wochen bringen Klarheit über die EU-Zollpläne. Bestätigt Brüssel die Strafzölle auf Hybride, drohen BYD spürbare Margenrückgänge in Europa. Bis die lokale Produktion in Ungarn 2026 volle Kapazität erreicht, bleibt der Autobauer verwundbar.

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