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BVB Aktie: Vorsichtiges Abwarten!

Nach der Trennung von Sebastian Kehl verhandelt Borussia Dortmund offenbar mit dem Elversberg-Vorstand Nils-Ole Book über die Nachfolge. Die Aktie reagierte leicht negativ auf die Neuigkeiten.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Medienberichte: Book als Kehl-Nachfolger favorisiert
  • Aktienkurs verliert leicht nach Personalrochade
  • Book gilt als Architekt des Elversberger Aufstiegs
  • Sportliche Führungsebene des BVB im Umbruch

Der Umbruch bei Borussia Dortmund geht schneller vonstatten als gedacht. Kaum einen Tag nach der überraschenden Trennung von Sportdirektor Sebastian Kehl am Sonntag verdichten sich die Berichte über seinen Nachfolger — und der Name, der dabei fällt, kommt aus der Zweitliga-Provinz.

Laut übereinstimmenden Medienberichten von Sky und dem „Kicker“ sind die Gespräche mit Nils-Ole Book, Sportvorstand bei der SV Elversberg, bereits weit fortgeschritten. Book soll das Anforderungsprofil des BVB erfüllen — einigen müssen sich die beiden Vereine lediglich noch. Als weiterer Kandidat wurde Alexander Rosen gehandelt, der frühere Sport-Geschäftsführer der TSG Hoffenheim.

Book: Der Architekt des Elversberger Wunders

Der 40-jährige Book ist kein unbeschriebenes Blatt. Unter seiner Regie stieg der saarländische Dorfclub von der Regionalliga Südwest bis in die 2. Bundesliga auf — wo Elversberg aktuell auf Rang zwei steht und damit erneut den direkten Aufstieg im Visier hat. Book bewies dabei ein sicheres Gespür für Talente: Verpflichtungen wie Nick Woltemade oder Paul Wanner gelten als Paradebeispiele seiner Transferarbeit. Auch wenn Leistungsträger den Club verließen, fand Elversberg unter seiner Führung stets Wege zur Kompensation.

Dass Book trotz seines wachsenden Renommees erst im Oktober 2025 seinen Vertrag bei der SVE verlängerte, macht den Wechsel formal nicht einfacher. Über die Laufzeit des neuen Kontrakts machte Elversberg seinerzeit keine Angaben.

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Kehl-Abgang und die Folgen für die Aktie

Die Ausgangslage ist dabei alles andere als unkompliziert. Kehl wurde unmittelbar nach dem dramatischen 3:2-Heimsieg gegen den HSV am Samstag vor die Tür gesetzt — obwohl er noch am Abend zuvor Kaderplanungen vorantrieb und optimistisch über eine Vertragsverlängerung mit Nationalspieler Nico Schlotterbeck sprach. 24 Jahre als Spieler und Funktionär — und dann das sofortige Ende.

Clubchef Carsten Cramer, Nachfolger des ins Vereinspräsidium gewechselten Hans-Joachim Watzke, drückt beim Umbau der sportlichen Führungsebene offensichtlich aufs Tempo. Ob die Rochade weitere personelle Konsequenzen mit sich bringt — etwa für Sportchef Lars Ricken — bleibt vorerst offen.

Am Markt sorgte die Nachrichtenlage für leichten Gegenwind: Die BVB-Aktie verlor am Montag auf XETRA zeitweise 0,68 Prozent auf 2,94 Euro. Sportlich ist die Lage dagegen gefestigt — mit neun Punkten Rückstand auf Bayern München und elf Zählern Vorsprung auf Rang fünf ist die Vize-Meisterschaft sieben Spieltage vor Saisonende kaum noch zu gefährden. Das Champions-League-Aus im Achtelfinale gegen Atalanta Bergamo schmerzt dennoch, zumal die eingeplanten Einnahmen nun fehlen.

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