Startseite » News zu Unternehmen » Analystenstimmen » BVB Aktie: Marktchancen ergreifen!

BVB Aktie: Marktchancen ergreifen!

Borussia Dortmund setzt nach Champions-League-Niederlage ein klares Ausrufezeichen mit Sieg in Berlin und nutzt Bayern-Patzer. Die Mentalitätsdebatte wird beendet.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • 3:0-Auswärtssieg bei Union Berlin nach Tottenham-Blamage
  • Rückstand auf Bayern München auf acht Punkte verringert
  • Kämpferischer Auftritt beendet Diskussion um Teammentalität
  • Schlotterbeck äußert sich zu Zukunft und Titelkampf

Der BVB hat vier Tage nach der Champions-League-Blamage bei Tottenham mit einem 3:0-Sieg bei Union Berlin ein klares Ausrufezeichen gesetzt. Vor 22.012 Zuschauern in der ausverkauften Alten Försterei trafen Emre Can per Elfmeter (10. Minute), Nico Schlotterbeck (53.) und Maximilian Beier (84.). Pikant: Die Dortmunder nutzen ausgerechnet den Bayern-Patzer gegen Augsburg, um den Rückstand auf acht Punkte zu verkürzen.

Mentalitätsdebatte beendet?

„In Tottenham war es so ein bisschen Kinderfußball“, erklärte Schlotterbeck nach dem Spiel am 25. Januar 2025 unverblümt. „Heute war es echt erwachsener Fußball.“ Der blutleere Auftritt in London hatte die Mentalitätsdebatte beim BVB wieder aufleben lassen – eine Diskussion, die Trainer Niko Kovac eigentlich längst ad acta gelegt hatte. Der 54-Jährige forderte von seinem Team die Grundtugenden: Laufbereitschaft, Zweikampfhärte, Intensität. Erst dann komme der Fußball.

Die Reaktion kam prompt. Kapitän Can verwandelte seinen zwölften Bundesliga-Elfmeter eiskalt, nachdem Union-Keeper Frederik Rönnow den durchgebrochenen Serhou Guirassy zu Fall gebracht hatte. Exemplarisch für den kämpferischen Auftritt: Can ging in Sachen Zweikampfhärte voran, kassierte eine Gelbe Karte für einen Schubser gegen Janik Haberer und musste zur Sicherheit vom Platz genommen werden.

Standards als Schlüssel zum Erfolg

Nach dem Seitenwechsel nutzte der BVB einen ruhenden Ball zum 2:0. Ex-Unioner Julian Ryerson brachte eine Ecke scharf vors Tor, Schlotterbeck köpfte den Ball ins Netz. Keeper Gregor Kobel hielt den Kasten sauber – bereits zum zehnten Mal in dieser Bundesliga-Saison. Nur Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain hat in Europas Top-Ligen eine höhere Quote an weißen Westen. Der BVB ist seit zwölf Liga-Spielen ungeschlagen und festigte Platz zwei.

Spielerisch blieben die Dortmunder trotz des klaren Sieges hinter ihren Möglichkeiten zurück. Doch gegen Union Berlin bei Minusgraden in der Alten Försterei zählen andere Qualitäten. Geschäftsführer Lars Ricken brachte es auf den Punkt: „Darum geht es hier in Berlin, wirklich mit Messer zwischen den Zähnen die Zweikämpfe anzunehmen. Das ist kein Zirkus, wo du nur mit Kunststückchen gewinnst.“

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei BVB?

Schlotterbeck: „Ganz weg sind sie nicht“

Kann der BVB die Bayern noch einholen? Acht Punkte Rückstand sind zwar beträchtlich, doch Schlotterbeck gibt sich kämpferisch: „Wenn es dann irgendwann mal vielleicht vier, fünf Punkte sind, da kommen sie auch mal ans Überlegen. Sie kommen noch zu uns.“ Der 26-Jährige betonte: „Ich will einfach nicht, dass es im März entscheidend ist.“

Zur eigenen Zukunft äußerte sich der Nationalspieler zurückhaltend, aber konkret. Sein Vertrag läuft bis 2027, der FC Bayern soll Interesse zeigen. „Ich bin Bauchmensch. Ich werde irgendwann eine Entscheidung treffen, aber ich sage euch nicht, wann die Deadline ist.“ Gemeinsam mit Vater und Bruder Keven werde er vor dem Sommer eine Grundsatzentscheidung treffen. Ricken warb eindringlich: „In Zeiten, wo immer mehr Spieler immer schneller auch wechseln, wäre es natürlich ein überragendes Zeichen.“ Das Gesicht eines Vereins zu werden, schafften nicht viele Innenverteidiger – beim BVB gelang das zuletzt Mats Hummels und Jürgen Kohler.

Am Mittwoch steht für den BVB das letzte Champions-League-Gruppenspiel gegen Inter Mailand an. Die direkte Achtelfinale-Qualifikation ist unwahrscheinlich, doch es geht um die Ausgangsposition für die K.o.-Runde. „Wir müssen jetzt scharf bleiben“, forderte Ricken.

Anzeige

BVB-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BVB-Analyse vom 25. Januar liefert die Antwort:

Die neusten BVB-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BVB-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 25. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

BVB: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

BVB Chart

Weitere Nachrichten zu BVB