Borussia Dortmund spürt die finanziellen Folgen des frühen Ausscheidens aus der europäischen Königsklasse. Die vorläufigen Zahlen für das dritte Quartal zeigen ein deutliches Minus in den Büchern. Während der Verein sportlich die Weichen für die kommende Saison gestellt hat, belastet die verpasste internationale Bühne das aktuelle Ergebnis massiv.
Im Zeitraum von Januar bis März 2026 verbuchte der Konzern einen Verlust von 12,8 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor stand an dieser Stelle noch ein Gewinn von 5,2 Millionen Euro. Die kumulierten Konzernumsatzerlöse der ersten neun Monate sanken infolge der fehlenden europäischen Einnahmen um 5,6 Prozent.
Im isolierten dritten Quartal fielen die Umsätze um 16,1 Prozent auf 124,9 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (EBITDA) brach derweil von 29,6 Millionen auf 12,4 Millionen Euro ein. Ein wesentlicher Faktor für diese Entwicklung war das schwache Geschäft mit der TV-Vermarktung nach dem Aus in den Play-offs der UEFA Champions League.
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Das Transfergeschäft stützte die Bilanz über den gesamten Neunmonatszeitraum mit einem Netto-Ergebnis von 55,1 Millionen Euro. Im dritten Quartal allein spielten Spielerverkäufe mit 0,2 Millionen Euro jedoch fast keine Rolle für das Ergebnis. Indes gelang es dem Management, den Personalaufwand im Quartalsvergleich auf 68,3 Millionen Euro zu drücken.
Die Aktie reagierte mit Abschlägen auf die Zahlen und notiert aktuell bei 3,03 Euro. Damit verzeichnet das Papier seit Jahresbeginn ein Minus von rund 7,6 Prozent und bewegt sich nahe dem 52-Wochen-Tief.
Für Entlastung im kommenden Geschäftsjahr dürfte die bereits erreichte Vizemeisterschaft in der Bundesliga sorgen. Mit dem zweiten Tabellenplatz hat sich der Verein erneut für die lukrative Gruppenphase der Champions League qualifiziert. Dies bietet dem BVB eine verlässliche finanzielle Perspektive für kommende Investitionen in den Kader. Die vollständige Quartalsmitteilung folgt Mitte Mai.
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