Rekordumsätze treffen auf einen herben Kurssturz. Build-A-Bear Workshop erlebt derzeit eine paradoxe Situation an der Börse. Während das operative Geschäft wächst, markiert die Aktie neue Tiefstände. Trotz eines starken Geschäftsjahres 2025 rutschte der Kurs am Mittwoch um über sieben Prozent ab.
Die Aktie fiel auf 30,60 Euro. Damit erreichte das Papier ein neues 52-Wochen-Tief. Seit dem Jahreswechsel verlor der Titel bereits über 41 Prozent an Wert. Marktbeobachter blicken nun gespannt auf die kommenden Wochen.
Wechsel an der Spitze
Ein wichtiger Termin rückt näher. Im Juni übernimmt Chris Hurt planmäßig den Posten des CEO. Er folgt auf Sharon Price John und leitet künftig die strategische Neuausrichtung des Unternehmens. Hurt muss beweisen, dass die Expansion in neue Kanäle nachhaltig Früchte trägt.
Im Mai oder Juni stehen zudem die Ergebnisse für das erste Quartal an. Im vergangenen Geschäftsjahr erzielte der Konzern einen Rekordumsatz von 529,8 Millionen US-Dollar. Der Gewinn je Aktie lag zuletzt bei 1,26 US-Dollar.
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Neue Partnerschaften und digitale Inhalte
Build-A-Bear weitet seine Vertriebswege massiv aus. Seit März kooperiert das Unternehmen erstmals mit Walmart. In über 1.500 Filialen verkauft der Konzern nun exklusive Kollektionen wie die Bluey-Reihe. Das Ziel ist klar: neue Käufergruppen wie Sammler und Erwachsene erreichen.
Dazu nutzt das Management bekannte Marken wie Pokémon. Regelmäßige Sondereditionen sollen Fans dauerhaft binden. Parallel dazu wächst die digitale Präsenz durch eine eigene YouTube-Serie. Diese erreichte bereits über 500.000 Abrufe.
Die kommenden Quartalszahlen im Mai oder Juni geben Aufschluss über den Erfolg der Walmart-Partnerschaft. Anleger achten besonders auf die ersten Impulse unter der neuen Führung von Chris Hurt. Davon dürfte abhängen, ob die Aktie ihren Boden findet.
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