Build-A-Bear Workshop hat seine Kreditlinie deutlich aufgestockt und stärkt damit seine Liquiditätsposition zu Jahresbeginn. Die Maßnahme kombiniert eine längere Laufzeit mit günstigeren Konditionen. Reicht das, um die durch Zölle belasteten Margen abzufedern?
- Kreditrahmen erhöht von 25 auf 40 Millionen US-Dollar, „Accordion“ bis 50 Millionen möglich
- Laufzeit verlängert bis 31. Dezember 2030; niedrigere Zinsmargen und reduzierte Undrawn-Fee (0,25% → 0,20%)
- Zum Zeitpunkt der Meldung keine Ausnutzung der Kreditlinie gemeldet
- Heute Produktlaunch: „Pokémon Ponyta“ Plüschtier; erhöhte Resonanz in Sammlerkreisen
- Aktie: +0,46% heute nach +3,30% gestern; Kursgewinn rund 17% in den letzten 14 Tagen
Kreditvereinbarung und Konditionen
Build-A-Bear meldete eine dritte Änderung an der revolvierenden Kredit- und Sicherungsvereinbarung mit einem von PNC Bank geführten Kreditgeberkonsortium. Kernpunkt ist die Erhöhung der Basislinie auf 40 Millionen US-Dollar. Die Option, die Facility auf bis zu 50 Millionen zu erweitern, bleibt bestehen.
Die Laufzeit wurde bis Ende 2030 verlängert. Gleichzeitig verhandelte das Unternehmen niedrigere Zinsaufschläge und senkte die Gebühr für nicht in Anspruch genommene Mittel. Im Meldedokument wies Build-A-Bear zum Zeitpunkt der Einreichung keine ausstehenden Kreditaufnahmen aus. Das deutet darauf hin, dass es sich um eine vorsorgliche Aufstockung der Liquidität handelt.
Produktlaunch und Marktreaktion
Parallel zur Finanzmeldung brachte Build-A-Bear heute das „Pokémon Ponyta“ Plüschtier auf den Markt. Der Launch erzeugte laut Unternehmensangaben breite Resonanz in der Sammler-Community und passt zu früheren Lizenzaktionen, die Traffic in die Kanäle bringen sollen.
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Die Aktie notierte heute bei etwa 63,30 US-Dollar und setzte damit die jüngste Erholung fort. In den vergangenen zwei Wochen legte der Kurs rund 17% zu. Technische Indikatoren zeigen eine Annäherung an überkaufte Bereiche, während die verbesserte Liquiditätsbasis ein unterstützendes Fundament liefert.
Ausblick
Kurzfristig stehen zwei konkrete Termine im Fokus: Die Dividendenzahlung am 8. Januar (Anspruchsberechtigte zum 26. November 2025 erhalten 0,22 USD je Aktie) sowie die anstehenden Berichte zur vorläufigen Jahresabsatzentwicklung und zum vierten Quartal. Diese Veröffentlichungen werden zeigen, ob die Holiday-Saison in nachhaltiges Wachstum für 2026 überführt werden kann.
Analysten sehen den fairen Wert derzeit in einer Spanne von etwa 70 bis 85 US-Dollar, wobei die Realisierung dieses Potenzials von der erfolgreichen Milderung der Zollkosten abhängt.
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